00:00 Uhr | 25.10.2010
Der Aufsichtsrat der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH hat am 21. Oktober 2010 getagt. Die Sitzung wurde unterbrochen.
In der Sitzung wurde dem Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung eine exakte Bewertung und Darstellung der Liquiditätsentwicklung monatsbezogen bis zum Ende der Spielzeit 2011/2012 vorgelegt. Im vorgenannten Betrachtungszeitraum ist im Ergebnis ein zusätzlicher Mindestfinanzbedarf von circa 1,8 Millionen Euro notwendig, um den Forbestand des Theaters zu sichern. Dieser Fehlbetrag muss gegebenenfalls bei Nichterreichung avisierter Erlös- und Aufwandszielstellungen nach oben korrigiert werden. Nach diesen Betrachtungen ergeben sich konkrete Handlungserfordernisse, die nunmehr einzuleiten sind, wenn das Theater in seiner jetzigen Gesellschaftsform fortbestehen soll.
Sämtliche vorgelegten Zahlen wurden durch einen zusätzlichen externen Wirtschaftsprüfer hinsichtlich ihrer Plausibilität bewertet. Der Aufsichtsrat fasste Beschlüsse zur Untersuchung entsprechender Haftungsansprüche gegenüber bisherigen Verantwortung tragenden Personen in der Gesellschaft.
Die Ursachen für das Finanzdefizit wurden abschließend festgestellt und bewertet.
Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat wollen alle Möglichkeiten nutzen, um die Zahlungsfähigkeit des Theaters aufrecht zu erhalten. Dafür ist ein enger Zeitrahmen vorgegeben. Die knappe Zeit muss mit aller Intensität genutzt werden, um Gespräche mit allen Beteiligten über ihre finanzielle Unterstützung zu führen. Voraussetzung für einen Erfolg ist darüber hinaus die uneingeschränkte Umsetzung des von der Geschäftsführung vorgetragenen strikten Spar- und Konsolidierungskurses im Betrachtungszeitraum.
Die unterbrochene Aufsichtsratssitzung wird am Montag, 8. November 2010 fortgeführt. In dieser Sitzung sollen die eingeleiteten und zukünftig umzusetzenden Maßnahmen hinsichtlich ihrer Effizienz und Nachhaltigkeit bewertet und gegebenenfalls bestätigt werden. Dann soll es eine Entscheidung über die Zukunft des Theaters geben.
Die finanzielle Lage der Theater und Philharmonie Thüringen ist äußerst ernst und schwierig. Eine nachhaltige Sicherung der Existenz kann nur mit einer entschlossenen gemeinsamen Handlungsinitiative aller Verantwortung tragenden Instanzen erreicht werden. Parallel zu diesen Bemühungen wird selbstverständlich der rückhaltlose Aufklärungsprozess fortgesetzt.
06.05.2026
Altenburg. Das Klinikum Altenburger Land (KAL) schlägt ein neues Kapitel in der medizinischen Versorgung auf: Ein hochmodernes... [mehr]
28.04.2026
Diesen Schultag werden sie nicht so schnell vergessen: 43 Mädchen und Jungen der Grundschule Karolinum halfen jetzt der Stadt bei... [mehr]
06.05.2026
Altenburg. Ein Brett, ein paar Nägel und Fäden – mehr braucht es im Grunde nicht, um ein sogenanntes „Stringart“-Bild zu erschaffen.... [mehr]
28.04.2026
Mit dem Schaufenster-Spaziergang „Altenburg entdeckt Altenbourg“ macht das Lindenau-Museum Altenburg vom 5. Mai bis zum 23. August 2026... [mehr]
07.05.2026
Altenburg. Die Vortragsreihe „Seelische Gesundheit“ an der Volkshochschule Altenburger Land wird am Dienstag, dem 19. Mai, 18 Uhr,... [mehr]
07.05.2026
Altenburg - Es gibt Geschichten und Perspektiven, die in unserem Alltag viel zu selten Platz bekommen – obwohl sie direkt in... [mehr]
06.05.2026
Altenburger Land. Das „Altenburger Netzwerk gegen häusliche Gewalt“ beteiligt sich rund um den 25. November – dem Internationalen Tag... [mehr]
29.04.2026
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk hat im Kabinett eine Bundesratsinitiative zum Abbau bürokratischer Hürden im... [mehr]
07.05.2026
Was wäre, wenn Fürsorge nicht Ausnahme, sondern gesellschaftlicher Standard wäre? PFLEGE, FÜRSORGE, INKLUSION – in einer bewegenden Doku... [mehr]