09:06 Uhr | 12.09.2018
Wenn man dieser Tage etwas zurück schaut oder aber nach vorn, dann sieht man das Potential an Menschen in Altenburg und dem Landkreis, die hier wirklich etwas bewegen. Da wird eine Straße in Eigenregie herausgeputzt, feiert ein Gospelchor sein 10jähriges Jubiläum mit einem grandiosen Konzert, da belebt eine Tanzgruppe den Markt samt TV-Liveübertragung, da wird von Jugendlichen ein eigenes Café gegründet, ein Quartiersbüro aus einer bürgerlichen Initiative heraus eröffnet, ein Kindermuscial mit 1.000 Besuchern veranstaltet oder da laufen die Vorbereitungen dafür, dass man die eigene Heimat mit einem großen Festumzug feiert. Überall findet man Bürger, die ihre Heimat mitgestalten. Und siehe da, mit einem neuen Oberbürgermeister sitzt auch die Altenburger Verwaltung immer mit am Tisch und organisiert, moderiert oder hilft, wo es notwendig ist. Wen man dabei aber vergeblich sucht, sind all jene, die mit offenen Briefen, als Bürgerforum oder mit nörgeligen Posts im Social Media den Untergang der Region oder gar des ganzen Landes heraufbeschwören. Und so zeigt sich, wer es wirklich ernst meint. "Wir sind mehr" könnte vor diesem Hintergrund auch all den Machern des Landkreises zugeschrieben werden, die kulturelle, soziale oder sportliche Angebote in ihrer Freizeit organisieren. Den "offenen Briefeschreibern", Bürgerforen oder "Nörgel-Postern" sei daher empfohlen, beim nächsten Schreiben einer ungefragten öffentlichen Mitteilung, vielleicht ein einfaches "Danke" zu posten. Ein Dank an all jene, die den Landkreis lebens- und liebenswert gestalten.
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