15:03 Uhr | 03.04.2023
Das Osterfeuer gehört in vielen Regionen zur Tradition des Osterfestes und soll böse Geister und den Winter vertreiben. Allerdings hat das große Verbrennen von Reisighaufen vor Ostern für viele Wildtiere schwerwiegende Konsequenzen. Viele Tiere nutzen diese Reisighaufen als Unterschlupf, Versteck und sogar Brutstätte. Wird das Osterfeuer entzündet, können die Tiere nicht schnell genug fliehen und sterben oft qualvoll in den Flammen. Tierschutzorganisationen empfehlen daher, Reisighaufen nicht anzuzünden und stattdessen das ganze Jahr über Lebensräume für Tiere zu schaffen. Wer dennoch nicht auf das Osterfeuer verzichten möchte, sollte besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und das Brennmaterial erst kurz vor dem Anzünden aufschichten und umschichten, um den Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben.
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