13:07 Uhr | 26.07.2021
Altenburg – „Wir müssen die Feuerwehr auf allen Ebenen stärken." Mit diesen Worten unterstützt der Altenburger CDU-Abgeordnete Christoph Zippel einen entsprechenden Antrag seiner Fraktion im Thüringer Landtag. Im Katastrophenfall komme es darauf an, dass alle Kameraden auch im Altenburger Land bestmöglich und schnellstmöglich handeln können. „Deshalb sollen die Wehren endlich fair finanziert werden", so Zippel.
Konkret schlägt der CDU-Parlamentarier vor, die Gemeinden bei der oft sehr kostspieligen Beschaffung von Fahrzeugen zu unterstützen. Die bisherige Förderung mit Festbeträgen sei bei ständig steigenden Preisen wenig hilfreich, es müsse stattdessen prozentual gefördert werden. „Ein Feuerwehrfahrzeug kostet oft mehr als ein Einfamilienhaus“, sagt Zippel und fordert: „Kleine Gemeinden müssen dabei besser unterstützt werden.“ Das Land könne auch mit einer gemeinsamen Beschaffung die Kosten senken sowie den sehr komplexen Ausschreibungsprozess vereinfachen, mit dem viele Gemeinden überfordert sind.
Zudem sollen 50 Euro im Jahr pro Mitglied der Einsatzabteilung gezahlt werden. „Die Bekämpfung von Wald- und Hausbränden oder Flutkatastrophen darf nicht an Ausrüstungsmängeln scheitern“, so Zippel. Zudem fordert der Altenburger Abgeordnete, aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre zu lernen: „Die Waldbrände von 2019 oder die Überschwemmungen im Wartburgkreis in diesem Frühjahr haben gezeigt, dass der Katastrophenschutz weit stärker auf Prävention setzen muss.“ So sollten alle Feuerlöschteiche in Waldgebieten binnen zweier Jahre saniert werden und in jeder Gemeinde im Altenburger Land eine Sirene installiert werden.
Die Vorschläge für den Katastrophenschutz sind Bestandteil einer Initiative der CDU-Landtagsfraktion, die Feuerwehren im Land insgesamt zu stärken. Hierzu gehört vor allem die Forderung nach einer besseren Ausstattung der Wehren. Nachwuchsprobleme bei den Wehren, so Zippel, ließen sich mit einem Zuschuss zu den Kosten des PKW-Führerscheins für Jugendliche abmildern.
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