16:12 Uhr | 01.07.2025
Eine Waldweide in Thüringen zu betreiben, wie sie historisch fast überall bestand, war in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Nach gut sechs Jahren Projektlaufzeit ist nun der Erfahrungsschatz mit dem Einsatz der großen Grasfresser im Thüringer Waldweideprojekt „Uhlstädter Heide“ (Saale-Orla-Kreis/Saalfeld-Rudolstadt) riesengroß. Eine Ganzjahresbeweidung mit wenigen Tieren auf so großer Fläche in einem Wirtschaftswald gab es in Deutschland bisher kein zweites Mal. Umso mehr fand dieses Projekt in der Fachwelt, aber insbesondere bei Tierhaltern und Landschaftsökologen, große Aufmerksamkeit. In ihrem Vortrag „Biodiversitätsentwicklung durch Rinderbeweidung in der Uhlstädter Heide – Ein Blick auf 6 Jahre Vegetationsentwicklung“ stellt die Mitarbeiterin der Natura 2000 Station Obere Saale Caroline Dietzel (Uhlstädt-Mötzelbach) am 8. Juli um 19 Uhr im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg die Ergebnisse aus botanischer Sicht vor.
2017 initiierte die Naturforschende Gesellschaft Altenburg in Zusammenarbeit mit dem Thüringenforst als Eigentümer und Waldbewirtschafter das ENL- Projekt „Waldweide in der Uhlstädter Heide“, wobei die vor Ort tätige Natura 2000-Station „Obere Saale“ die fachliche Begleitung und das Weidemanagement sicherstellte. Bis 2024 wurden ca. 600 ha Fläche der Uhlstädter Heide mittels 15 Taurus-Rindern, den Abbildzüchtungen des ausgestorbenen Auerochsen, ganzjährig beweidet. Es bestand das Naturschutzziel, durch die Weidedynamik positive Effekte für die Flora und Fauna des Wirtschaftswaldes zu erzielen.
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