15:54 Uhr | 16.01.2019
Das 4. Philharmonische Konzert findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 19:30 Uhr im Theater Altenburg statt. Bereits 18.45 Uhr erwartet Musikdramaturgin Birgit Spörl Interessierte zur Einführung. Als besonderer Gast wird die Weltklasse-Geigerin Antje Weithaas das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski interpretieren. Dieses Werk ist nicht nur das populärste des russischen Komponisten, sondern eines der attraktivsten Solokonzerte überhaupt. Entstanden nach einer Zeit tiefster Depression, besticht die Komposition durch emotionale Vielfalt und rauschhafte Virtuosität. Antje Weithaas, die bereits 2016 mit dem Violinkonzert von Benjamin Britten in Altenburg und Gera begeistert hat, gehört zu den renommiertesten Solistinnen unserer Tage. Für ihre technische Souveränität und musikalische Intelligenz geschätzt, ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie künstlerische Leiterin des Kammerorchesters Camerata Bern.
Zum 100. Geburtsjahr von Mieczysław Weinberg führt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner zusammen mit dem Chor des Rutheneums die 6. Sinfonie op. 79 des berühmten Komponisten auf. Mieczysław Weinbergs heutige Bekanntheit verdankt er der Oper „Die Passagierin“, die ihre umjubelte szenische Uraufführung erst 2010 bei den Bregenzer Festspielen hatte und am 8. März ihre Erstaufführung bei Theater&Philharmonie Thüringen in der Regie von Kay Kuntze erleben wird. Als Sohn jüdischer Eltern in Polen geboren, floh Weinberg 1939 beim Überfall der Deutschen in die Sowjetunion. Dort begegnete er seinem Mentor Dmitri Schostakowitsch, der das aufstrebende Talent Zeit seines Lebens protegieren sollte. Der Einfluss Schostakowitschs hat sich unüberhörbar in der 6. Sinfonie niedergeschlagen. Weinberg legte seiner Sinfonie Gedichte zugrunde, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Krieg auseinandersetzen. Dabei beschränkt sich die Musik jedoch nicht nur auf düstere Klangfarben, sondern verbreitet auch Optimismus und Hoffnung.
Aufgrund von Erkrankung muss die Vorstellung „Elling“ am Samstag, 19. Januar 2019 um 19:30 Uhr im Heizhaus Altenburg leider abgesagt werden. Doch es gibt Ersatz: Zur gleichen Zeit an gleichem Ort präsentieren Nolundi Tschudi und Johannes Emmrich den beliebten Heinz-Erhardt-Abend„Fährt der alte Lord, mit der Made fort“. Zwischen Klavier und gut bestückter Bar gehen die beiden Schauspieler eine gute Stunde lang in einen kurzweiligen Schlagabtausch mit Sprüchen und Geschichtchen aus der Feder des beliebtesten deutschen Wortverdrehers der 50er- und 60er-Jahre.
Bereits erworbene Karten für „Elling“ gelten nun entsprechend für „Fährt der alte Lord, mit der Made fort“. Bei Nachfragen gibt der Besucherservice (Tel. 03447 585160) Auskunft.
Beim Theaterfrühstück zur nächsten Schauspielproduktion „Der Revisor“ am Sonntag, 20. Januar 2019 um 11.00 Uhr im Heizhaus des Altenburger Theaters werden erste Einblicke in die Umsetzung von Nikolai Gogols Komödie gegeben. Bei freiem Eintritt stellt Dramaturgin Svea Haugwitz das Konzept der Inszenierung zusammen mit dem Regisseur und Schauspieldirektor Manuel Kressin sowie dem Bühnen- und Kostümbildner Kristopher Kempf vor. Auch Darstellerinnen und Darsteller geben dabei einen Vorgeschmack auf die Premiere, welche dann am Sonntag, 27. Januar 2019 um 18 Uhr im Großen Haus Altenburg auf die Bühne kommt.
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