14:27 Uhr | 26.08.2022
Am 1. September 2022 startet der neue Jahrgang im Rahmen des Altenburger Praxisjahres für Kunstgut- und Denkmalrestaurierung. Damit beendet zugleich der aktuelle Jahrgang sein einjähriges Praktikum am Lindenau-Museum, am Residenzschloss Altenburg, im Restaurierungsbüro Schaefer und bei der Partnergesellschaft pons asini.
Mit dem Altenburger Praxisjahr für Kunstgut- und Denkmalrestaurierung bieten das Lindenau-Museum, das Residenzschloss Altenburg, das Restaurierungsbüro Schaefer und die Partnergesellschaft pons asini ein einmaliges Programm für angehende Restauratorinnen und Restauratoren an. Die zahlreichen Bewerbungen in jedem Jahr aus dem gesamten Bundesgebiet, teils auch international, sind Beleg für die Strahlkraft des Angebots.
Auch in den letzten zwölf Monaten haben vier Praktikantinnen wertvolle Einblicke in das Berufsfeld der Restaurierung erhalten. Von den erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der vier Einrichtungen wurden sie in die unterschiedlichen Fachrichtungen des Berufs eingeführt. Neben der Arbeit mit Papier standen unter anderem auch der Umgang mit Holz, Keramik und polychromen Bildwerken sowie historischer Architekturgestaltung auf dem Kursplan. Ziel des Praxisjahres ist die Vorbereitung auf ein anschließendes Studium der Restaurierung/Konservierung und die Fertigstellung einer aussagekräftigen Bewerbungsmappe für einen der wenigen Studienplätze.
Wie in den vergangenen Jahren auch, konnten sich alle Altenburger Praktikantinnen bereits im Vorfeld des anstehenden Wintersemesters für die begehrten Studienplätze qualifizieren, sodass sie ab Oktober an einer Hochschule die eigentliche Ausbildung beginnen. Die Zusagen für die Studienplätze kamen in diesem Jahr unter anderem von Hochschulen in Köln und Wien. Durch das mittlerweile fest etablierte Angebot des Altenburger Praxisjahres konnte sich so auch über die Jahre ein breites Netzwerk an angehenden oder bereits arbeitenden Restauratorinnen und Restauratoren herausbilden.
Zum 1. September 2022 beginnt der neue Jahrgang ein einjähriges Praktikum in Altenburg, zu dem sich erneut eine Vielzahl an Bewerberinnen und Bewerbern gemeldet hat, um einen der begehrten Plätze zu erhalten. In diesem Jahr gingen Bewerbungen aus neun Bundesländern ein. Vier junge Menschen aus Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen und dem Saarland werden in den kommenden Monaten neben dem Beruf auch die Stadt Altenburg mit ihren Kultureinrichtungen und die Region im Rahmen von Exkursionen kennenlernen. Im Mittelpunkt steht aber auch bei ihnen der berufsvorbereitende theoretische Unterricht und die praktische restauratorische Arbeit.
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