Altenburg, 25.09.2026 08:59 Uhr

Regionales

09:18 Uhr | 15.11.2019

Kirchenrat widerspricht Zeitungsberichten

Altenburg - In einer Presseerklärung zeigt sich der Kreiskirchenrat über die Berichterstattung zur Entlassung des Altenburger Stadtkantors Philip Göbel entsetzt. So hatte es in den letzten Wochen Zeitungsartikel gegeben, in denen über die Kündigung des Kantors berichtet wurde. Dabei wurden auch Parallelen zur Entlassung der früheren Leiterin des Lindenau-Museums und dem Selbstmord einer Stadträtin gezogen. In Folgendem finden sie die Erklärung im kompletten Wortlaut:

 

Presseerklärung des Kreiskirchenrates:

 

"Wir sehen uns angesichts der Berichterstattung zur Kündigung von Kantor Göbel veranlasst, Folgendes klarzustellen: 

Personalentscheidungen obliegen dem Kreiskirchenrat, dem Leitungsgremium des Kirchenkreises. Wir sind gewählte haupt- und ehrenamtliche Mitglieder der Kreissynode. Wir haben am 1. Oktober 2019 nach einem langjährigen Prozess und vielen Gesprächen gemeinsam und einstimmig beschlossen, Herrn Göbel fristlos zu kündigen. Diese Entscheidung ist dem Kreiskirchenrat nicht leicht gefallen.

Dieser Personalentscheidung liegt – anders als öffentlich dargestellt – kein persönlicher Konflikt zwischen Superintendentin Jahn und Herrn Göbel zugrunde. Superintendentin Jahn hat ihren Dienst im Kirchenkreis am 1. Oktober 2017 angetreten. Der Konflikt mit Herrn Göbel besteht seit Jahren. Die Berichterstattung über die Entlassung des Kantors hat ein Niveau erreicht, das uns erschreckt. Wir sehen die Superintendentin zu Unrecht angeschuldigt und diffamiert. Zudem bestürzt uns, dass in der Berichterstattung ein Zusammenhang zu dem tragischen Tod von Frau Fischer im August 2017 hergestellt und dabei ein Einfluss der Kirchenleitung oder gar der Superintendentin angedeutet wird, die seinerzeit noch gar nicht im Dienst war. 

Wir haben uns, wie auch Superintendentin Jahn, auf Presseanfragen zu dem Konflikt mit Herrn Göbel nicht geäußert, weil es zu unserem Mandat gehört, sorgsam und gewissenhaft mit Personalfragen umzugehen und diese eben nicht in der Öffentlichkeit zu debattieren. 

 

Unterzeichnende: 

Michael Erler

Anke Kubik

Heinz Klügel

Kristin Köhler

Anne Mateev

Elke Schenk"

 

weitere Meldungen aus dieser Rubrik

18.09.2026

Kaffee und Synthesizer im PGH

Altenurg - Ein gemütlicher Sonntagnachmittag bekommt eine völlig neue Note. Die Erfurter Musikbildungsinitiative EFA verbindet in ihrem... [mehr]

07.09.2026

Bürgersprechstunde des Altenburger OB

André Neumann stellt sich den Fragen der Altenburgerinnen und Altenburger. [mehr]

18.09.2026

Erfahrungen mit Teamoutfits

Ob Sportverein, Freiwillige Feuerwehr oder Handwerksbetrieb: Wer im Altenburger Land erstmals Teamkleidung mit Logo bestellt, will vor... [mehr]

16.09.2026

Infoveranstaltung zur Wärmeplanung

Altenburg - Wie kann die Wärmeversorgung in Altenburg künftig klimafreundlich und zukunftssicher gestaltet werden? Antworten auf diese... [mehr]

11.09.2026

Nachrichten aus Altenburg und dem Altenburger Land

Altenburg - Heute berichten wir über den Start der Luftmessungen am schwelenden Kohletrübebecken in Rusendorf und werfen einen Blick auf... [mehr]

20.09.2026

Gott ImPuls am 20. September 2026

Gottesdienst für das Altenburge rLand mit Jörg Bachmann, Franziska und Reinhard Haucke   [mehr]

14.09.2026

Tag des Gesellschaftsspiels in der VHS

Altenburg. An mehr als 400 Orten im gesamten deutschsprachigen Raum findet 2026 wieder der Tag des Gesellschaftsspiels... [mehr]

14.09.2026

Vertragsverlängerung für Mauritianum

Der Landkreis Altenburger Land und die Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. setzen ihre bewährte Zusammenarbeit fort und sichern... [mehr]

10.09.2026

Ukrainische Künstlerin schenkt Stadt vier Werke

Die ukrainische Künstlerin Nelli Antonova hat der Stadt Altenburg kürzlich vier ihrer Werke übergeben. Anlass war das 1050-jährige... [mehr]

weitere Sendungen