Altenburg, 07.12.2019 07:51 Uhr

Regionales

09:18 Uhr | 15.11.2019

Kirchenrat widerspricht Zeitungsberichten

Altenburg - In einer Presseerklärung zeigt sich der Kreiskirchenrat über die Berichterstattung zur Entlassung des Altenburger Stadtkantors Philip Göbel entsetzt. So hatte es in den letzten Wochen Zeitungsartikel gegeben, in denen über die Kündigung des Kantors berichtet wurde. Dabei wurden auch Parallelen zur Entlassung der früheren Leiterin des Lindenau-Museums und dem Selbstmord einer Stadträtin gezogen. In Folgendem finden sie die Erklärung im kompletten Wortlaut:

 

Presseerklärung des Kreiskirchenrates:

 

"Wir sehen uns angesichts der Berichterstattung zur Kündigung von Kantor Göbel veranlasst, Folgendes klarzustellen: 

Personalentscheidungen obliegen dem Kreiskirchenrat, dem Leitungsgremium des Kirchenkreises. Wir sind gewählte haupt- und ehrenamtliche Mitglieder der Kreissynode. Wir haben am 1. Oktober 2019 nach einem langjährigen Prozess und vielen Gesprächen gemeinsam und einstimmig beschlossen, Herrn Göbel fristlos zu kündigen. Diese Entscheidung ist dem Kreiskirchenrat nicht leicht gefallen.

Dieser Personalentscheidung liegt – anders als öffentlich dargestellt – kein persönlicher Konflikt zwischen Superintendentin Jahn und Herrn Göbel zugrunde. Superintendentin Jahn hat ihren Dienst im Kirchenkreis am 1. Oktober 2017 angetreten. Der Konflikt mit Herrn Göbel besteht seit Jahren. Die Berichterstattung über die Entlassung des Kantors hat ein Niveau erreicht, das uns erschreckt. Wir sehen die Superintendentin zu Unrecht angeschuldigt und diffamiert. Zudem bestürzt uns, dass in der Berichterstattung ein Zusammenhang zu dem tragischen Tod von Frau Fischer im August 2017 hergestellt und dabei ein Einfluss der Kirchenleitung oder gar der Superintendentin angedeutet wird, die seinerzeit noch gar nicht im Dienst war. 

Wir haben uns, wie auch Superintendentin Jahn, auf Presseanfragen zu dem Konflikt mit Herrn Göbel nicht geäußert, weil es zu unserem Mandat gehört, sorgsam und gewissenhaft mit Personalfragen umzugehen und diese eben nicht in der Öffentlichkeit zu debattieren. 

 

Unterzeichnende: 

Michael Erler

Anke Kubik

Heinz Klügel

Kristin Köhler

Anne Mateev

Elke Schenk"

 

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