16:01 Uhr | 02.09.2019
Zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am 1. September erklärt die Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser:
"Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg erzeugen bei mir gemischte Gefühle. Es macht mich traurig und besorgt, dass etwa ein Viertel der Wählerinnen und Wähler die AfD gewählt haben. Wir müssen der Frage auf den Grund gehen, warum Menschen so viel Hoffnung in eine rechtspopulistische und rechtsextreme Partei setzen, die nicht mit konstruktiven Vorschlägen auffällt, sondern Hass schürt und über Ängste mobilisiert.
Es stimmt mich aber optimistisch, dass die demokratischen Kräfte dennoch in beiden Bundesländern eine deutliche Mehrheit haben. Die SPD Brandenburg hat in den letzten Wochen bewiesen, dass die SPD sich aus Umfragetiefständen erholen, das Vertrauen der Menschen wiedergewinnen und wieder als Sieger vom Platz gehen kann, wenn auch leicht geschwächt. Ich bleibe optimistisch, dass wir in Thüringen und im Bund das Potential haben, die Menschen wieder von uns überzeugen.
Wenn wir die Sorgen und Enttäuschungen der Ostdeutschen ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen auf den Weg bringen, können wir Vertrauen zurückgewinnen. Die Menschen in den Städten und insbesondere auf dem Land dürfen nicht das Gefühl haben, ihr Lebensumfeld und damit ihre Chance auf ein gutes Leben würde sich verschlechtern. Deswegen ist es wichtig, dass wir trotz des Konjunkturabschwungs in Schienenwege, flexible Verkehrsanbindungen, verlässliche medizinische Versorgung und bezahlbare Mieten investieren.
Zudem wird es darauf ankommen, die gebrochenen Erwerbsbiografien nicht mit niedrigen Renten zu bestrafen. Mit dem SPD-Vorschlag einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung sollen die Frauen und Männer, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, eine auskömmliche Rente erhalten.
Ich will mich dafür einsetzen, dass diejenigen, die privat für das Alter vorgesorgt haben, zukünftig nicht mehr unverhältnismäßig mit Sozialabgaben darauf belastet werden.
Wenn wir unsere Ziele wieder klar benennen und daran festhalten, kann die SPD endlich die Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, die sie in den letzten Jahren verspielt hat."
Elisabeth Kaiser ist stellvertretende Sprecherin der Landesgruppe Ost in der SPD-Bundestagsfraktion. Sie begleitete die Arbeit der Regierungskommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" und setzt sich dafür ein, dass von den milliardenschweren Bundeshilfen zur Bewältigung des Kohle-Ausstiegs u.a. auch das Altenburger Land profitieren wird.
25.06.2026
Zebrastreifen am Marstall würde 120.000 Euro kosten Auf Drängen von Schulen, Kitas und Bürgern diskutiert der Bauausschuss... [mehr]
08.07.2026
Am 26. September 2026 verwandelt sich die Altenburger Stadthalle „Goldener Pflug“ für ein besonderes musikalisches Abenteuer in eine... [mehr]
08.07.2026
Der kürzlich staatlich anerkannte Mitteldeutsche Betreuungsverein e.V. hat seine Arbeit im Altenburger Land aufgenommen, um Menschen zu... [mehr]
09.07.2026
Altenburg - In unseren Nachrichten zeigen wir die langersehnte Wiedereröffnung des Altenburger Südbads und berichten über die massiven... [mehr]
08.07.2026
Thüringen - Austritt aus dem Regionalverbund Thüringer Wald: Der Landkreis Sonneberg zieht die Reißleine. Warum der Kreistag den... [mehr]
30.06.2026
Langenleuba-Niederhain. Pünktlich vor den Sommerferien öffnet die Gemeindebibliothek Langenleuba-Niederhain wieder die Tore zu neuen... [mehr]
09.07.2026
In Schmölln muss der Durchgang von der Schlossstraße zum Amtsplatz ab dem 13. Juli 2026 für voraussichtlich zwei Wochen gesperrt werden.... [mehr]
30.06.2026
Altenburg - Kreisverkehr am Herzog-Ernst-Platz: Linken-Vorsitzender Andreas Huhn kritisiert ausufernde Kosten für geplanten... [mehr]
05.07.2026
Gottesdienst für das Altenburger Land mit Eva-Maria Nicklaus, Franziksa und Reinhard Haucke [mehr]