00:01 Uhr | 01.04.2024
Schlimme Tat gibt Rätsel auf
Das hatte niemand für möglich gehalten: Eine der neuen, wuchtigen Bänke des Altenburger Hauptmarkts wurde gestohlen. Dabei wiegt die massige Sitzgelegenheit aus Stein schätzungsweise zwei Tonnen. Es ist derzeit vollkommen unklar, wie es den Tätern gelungen ist, die superschwere Bank unbeobachtet und offenbar ohne Lärm zu verursachen abzutransportieren. Unklar ist zudem, was sie mit ihrem Beutestück wollen – fürs heimische Wohnzimmer ist es jedenfalls nach Meinung führender Innenarchitekten zu rustikal.
Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann konnte die Nachricht zuerst nicht glauben und hat seine zuständigen Mitarbeiter mehrfach nachzählen lassen. Als feststand, dass nur noch neun statt zehn der neuen Bänke auf dem Hauptmarkt stehen, äußerte sich das Stadtoberhaupt äußerst verärgert, weswegen er hier nur verkürzt zitiert werden kann: „Wenn ich die Halunken erwische…“.
Glücklicherweise hat der eigens einberufene Krisenstab umgehend Maßnahmen beschlossen, wie die verbliebenen neuen Bänke geschützt werden können: durch den Einbau von Transpondern. In einem aufwändigen Verfahren wird dabei ein tiefes Loch in die Bank gebohrt, der Transponder darin versenkt und das Loch anschließend mit einem speziellen, signaldurchlässigen Material wieder verfüllt. Dieses Verfahren beherrscht in Deutschland nur eine Spezialwerkstatt in Berlin, weswegen die Altenburger Bänke demnächst dorthin gebracht werden. Das geht der Reihe nach: erst die Bänke der oberen Markthälfte, dann die der unteren. In der Übergangszeit müssen die Leute eben enger zusammenrücken. Sollte es zu eng werden, behält sich die Stadtverwaltung die Einführung von Nutzungszeiten bei der Bankbesetzung vor.
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