08:56 Uhr | 25.05.2022
Eigentlich sei man gerade einmal bei einem Planungsstand von ca. 5 Prozent meint Jürgen Baum, Architekt aus Weimar. Im Bauausschuss der Stadt ging es am gestrigen Abend um die äußere Gestaltung des Umbaus des Josephinums, welches die künftige Spielewelt als Touristenmagnet enthalten soll. 75.000 Gäste, so eine Studie, könnte das Projekt an zusätzlichen Besuchern nach Altenburg ziehen, mindestens 2,5 Millionen zusätzliche Einnahmen für die Altenburger Innenstadt genierieren. Um der Wichtigkeit gerecht zu werden, wolle Altenburgs OB, André Neumann (CDU), die Öffentlichkeit zeitig einbeziehen. Immerhin gehe es um einen prominenten Bau in der Innenstadt von Altenburg.
Und so musste ein erster Entwurf ungewöhnlich früh vorgestellt werden. Erst im März war der Auftrag an Architekten in Weimar vergeben worden, Ende des Jahres soll die Entwurfsplanung fertig sein. Mehrere Varianten wurden geprüft und auch dem Bauausschuss in öffentlicher Sitzung präsentiert. Die aktuelle Vorzugsvariante versenkt einen notwendigen Neubau in der Hanglage und lässt das historische Josephinum als bestehenden Solitärbau weiter wirken. Derzeit werde am Raumkonzept gearbeitet und erst mit dessen Fertigstellung, könne auch die Hülle weiter geplant werden, so dass der aktuelle Entwurf sich weiter ändern werde.
Energetisch geht die Stadtverwaltung dabei einen cleveren Weg. So ist der Fachplaner für Heizung und Energie der gleiche, wie für das gegenüber liegende Ernestinum. Damit bestehe die Möglichkeit einen Wärmeverbund zu etablieren, der u.a. auch künftig die Music Hall mit kostengünstiger Erdwärme versorgen könnte. Im Bauausschuss kam das vorliegende Konzept durchaus gut an. Dessen Vorsitzender Peter Müller (Pro Altenburg) sieht die Stadt hier im Konkurrenzkampf zur Sanierung des Lindenau-Museums. "Und da ist die Stadt jetzt schon weiter vorn" lobt Müller die erste Idee.
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