14:42 Uhr | 17.11.2021
Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser zeigt sich erschüttert über die zunehmende Radikalisierung und die damit einhergehende Bedrohung von Personen. Sie bezieht sich auf die zunehmenden Angriffe gegen gastronomische Einrichtungen und Lokale in Ostthüringen, die sich klar an geltende Hygieneregeln sowie Gesetze zum Schutz vor Covid-19 halten und entsprechende Hygienemaßnahmen durchführen. Mehrere Lokale, unter anderem in Gera und Zeulenroda-Triebes, sind betroffen.
“Sachbeschädigungen und Ordnungswidrigkeiten müssen geahndet werden. Die Gastronomen und ihre Angestellten geben täglich ihr Bestes, um ihren Gästen eine gute Zeit in angenehmer Atmosphäre mit leckeren Speisen und Getränken zu bereiten. Das machen sie aus Leidenschaft unter derzeit schwierigen Rahmenbedingungen. Gastronomen zu beschimpfen, zu bedrohen und damit ihre Arbeit zu erschweren, ist für mich nicht nachvollziehbar”, äußert sich Kaiser, die in Gera wohnt.
„Wir sind alle müde von der Pandemie und sicherlich gibt es unterschiedliche Meinungen wie wir damit umgehen müssen. Das gehört zu unserer pluralen Demokratie dazu und das müssen wir aushalten können. Toleranz endet für mich aber dann, wenn Menschen bedroht, ihre Würde oder Rechte verletzt werden”, so die SPD-Abgeordnete.
Kaiser fordert ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität mit den Gastronomen auf und wünscht sich mehr Gemeinschaftssinn im Umgang miteinander. Beschimpfungen, Bedrohungen und Gewalt sind zu keinem Zeitpunkt die richtigen Mittel. Vielmehr geht es um gegenseitige Rücksichtnahme, so die SPD-Politikerin.
„Nur unter großen Anstrengungen haben es die meisten - leider nicht alle - Gastronomen geschafft, ihren Betrieb wieder aufzunehmen. Cafés und Restaurants sind Orte der Begegnung und des Geselligseins, die uns während der Monate der Schließung fehlten. Wie viele andere, möchte auch ich deshalb keinen neuen Lockdown. Mit einfachen Maßnahmen können wir dazu beitragen, die Pandemie einzugrenzen. Das Tragen einer Maske, das regelmäßige Händewaschen und das Abstandhalten sind für alle umsetzbar. Regelmäßiges Testen verschafft zudem Sicherheit”, appelliert Kaiser.
Sie betont: „Lassen Sie sich bitte impfen! Dies ist der wirksamste Schutz für sich selbst sowie für andere gegen eine Erkrankung oder einen schweren Verlauf.”Jeder Bürger und jede Bürgerin kann dazu beitragen, dass das normale Leben wieder ohne Einschränkungen und der Angst vor einer Erkrankung stattfindet. Von den jeweiligen Verwaltungsspitzen in den Städten und Gemeinden wünscht sich Kaiser eine klare Positionierung zu Vorfällen wie diesen. Ein politisches Mandat verlangt immer auch Haltung und Rückgrat.
02.07.2026
Altenburg - Dieses Mal haben wir zwei richtig coole Gäste am Start: Celine und Else! Die beiden hängen in ihrer Freizeit nicht nur... [mehr]
02.07.2026
Altenburg - Das Theater Altenburg Gera sorgt kurz vor der Sommerpause für Urlaubsfeeling im Paul-Gustavus-Haus. Unter dem Titel „Von... [mehr]
02.07.2026
Altenburg - In unserem aktuellen Nachrichten-Überblick aus dem Altenburger Land informieren wir Sie unter anderem über ein striktes... [mehr]
30.06.2026
Die Produktion „Ich hasse Menschen“ der Schauspielsparte des Theaters Altenburg Gera ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2026... [mehr]
08.07.2026
Der kürzlich staatlich anerkannte Mitteldeutsche Betreuungsverein e.V. hat seine Arbeit im Altenburger Land aufgenommen, um Menschen zu... [mehr]
17.07.2026
Der Meuselwitzer Schachverein startet im August 2026 das Projekt „Schach ist Mädchensache!“. Mädchen können Schach in einer... [mehr]
17.07.2026
Der Bildhauer und Grafiker Wilfried Runst, geboren 1959 in Glauchau zeigt in der Galerie „7“ seine Holzskulpturen unter dem Titel :... [mehr]
05.07.2026
Gottesdienst für das Altenburger Land mit Eva-Maria Nicklaus, Franziksa und Reinhard Haucke [mehr]
09.07.2026
In Schmölln muss der Durchgang von der Schlossstraße zum Amtsplatz ab dem 13. Juli 2026 für voraussichtlich zwei Wochen gesperrt werden.... [mehr]