10:02 Uhr | 06.01.2020
Mit einem Griff in die Märchenschatztruhe beginnt die Goethe Gesellschaft Altenburg den Reigen ihres abwechslungsreichen literarisch-kulturgeschichtlichen Jahresprogramms 2020. Am Montag, dem 13. Januar 2020, um 19 Uhr lädt der Verein zur Lesung mit Karin Kundt-Petters ein.
Erstmals seit ihrer Gründung 1986 trifft sich die Gesellschaft für ihre öffentlichen Vortragsabende jedoch nicht im Lindenau-Museum Altenburg, das für seine umfangreiche Sanierung nun geschlossen ist und ein Interim in der Innenstadt bezieht. Neuer Veranstaltungsort ist der ehemalige Thüringer Hof in der Gabelentzstraße 15 in Altenburg.
Die ehemalige Schauspielerin Karin Kundt-Petters gibt eine kurze Einführung in die Tradition der Kunstmärchen, die den Dichterfürsten Goethe mit Oscar Wilde (1854-1900) verbinden, bevor sie zwei Märchen des irischen Schriftstellers liest. Als sein erstes Prosawerk veröffentlichte Wilde 1888 eine Sammlung von Märchen, darunter „Der glückliche Prinz“ und „Die Nachtigall und die Rose“. Sie spiegeln die sozialen Widersprüche seiner Zeit, kritisieren das menschliche Elend und die sprunghafte moralische Grundhaltung der Gesellschaft. Gier und Egoismus stehen Liebe und Aufopferungsbereitschaft gegenüber. Wie zeitlos die Texte Oscar Wildes auch in dessen 120. Todesjahr noch sind, davon kann sich jeder bei der Lesung am 13. Januar überzeugen und mit Vorleserin und Goethe-Gesellschafts-Mitgliedern ins Gespräch kommen.
Die Gattung des Kunstmärchens steht nochmal am 4. Mai dieses Jahres im Programm der Goethe Gesellschaft und zwar in Form einer Papiertheaterinszenierung von Adelbert von Chamissos „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“. Das Jahresprogramm kann vollständig im Internet eingesehen werden unter www.goethe-altenburg.de.
Der Eintritt zur Lesung beträgt für Nichtmitglieder 6, - Euro.
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