11:13 Uhr | 16.09.2019
Rund 250 Besucher konnte das erste Altenburger FilmFest vom Freitag Abend bis zum Sonntag Nachmittag verzeichnen. Gestartet war das Filmfestival am 13. September 2019 mit dem Eröffnungsfilm "Paradox" aus den Niederlanden. Anschließend präsentierte der Jazzklub Altenburg "Max Andrzejewski´s Hütte & guests play the music of Robert Wyatt"
Am Samstag war dann ab 10.00 Uhr das gesamte Wettbewerbsprogramm zu sehen. Während es im Festivalbereich des Paul-Gustavus-Hauses bis zum Nachmittag noch eher ruhig zuging, füllte sich das Kino in der großen Halle des PGH am frühen Abend zusehends. Gegen 23.00 Uhr beendete der spanische Film "Directors Cut" des Programm. Ein zusätzlicher Anziehungspunkt war die Präsentation eines Virtual-Reality-Projektes der Leipziger Firma Expanding Focus, bei welcher die FilmFest-Macher, gemeinsam mit dem Games und XR Mitteldeutschland e.V., zukünftige Möglichkeiten für künstlerische Ausdrucksformen vorstellten
Am Sonntag konnten die Kuratoren des Festivals Manuel Kressin und Mike Langer das Ergebnis der Jury bekannt geben. Sieger in der Kategorie "Bester Kurzfilm" ist der japanische Film "Like And Follow". In der Kategorie "Bester Film gemacht mit oder über ein Computerspiel" konnte der niederländische Streifen "Paradox" die siebenköpfige Jury überzeugen. Gewinner in der Kategorie "Bester Film" wurde "Such A Long Way" aus Frankreich. Damit gehen neben den Preisstatuetten für den Kurzfilm 500 Euro und für die anderen Kategorien jeweils 1.000 Euro an die Filmemacher. Das Preisgeld wurde durch die VR-Bank Altenburger Land ermöglicht.
Mit einem Filmgespräch mit der Autorin und Schauspielerin Nolundi Tschudi zum Wettbewerbsbeitrag "Tote Tiere" und einem Best Of der 42 Wettbewerbsfilme des Festivals fand das erste FilmFest Altenburg am Sonntag seinen Abschluss.
"Ich denke wir haben mit dem ersten Festival einen guten Grundstein gelegt, von welchem wir aus das Projekt weiter entwickeln können" meint der Initiator des Festivals Mike Langer. "Allerdings wäre das Festival ohne die vielen Helfer nicht umsetzbar gewesen. Auch die Förderung der Thüringer Staatskanzlei hat die Entwicklung Altenburgs als kleinen Baustein in der mitteldeutschen Filmszene möglich gemacht" so Langer abschließend.
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