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15:41 Uhr | 03.02.2015

Zu- und Wegzüge halten sich die Waage

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Beitrag: Zu- und Wegzüge halten sich die Waage

Wer Zahlen mag, dem wird die Lektüre Freude machen: Das Statistische Jahrbuch 2014 liegt vor. Die aktuelle Ausgabe, die umfangreiches Material über Altenburg enthält, ist in den Tagen nach dem Jahreswechsel erschienen. Insgesamt umfasst die ergiebige Sammlung rund 27.000 Daten auf 260 Seiten.
Das jedermann zugängliche Nachschlagewerk wurde von der Stadtverwaltung herausgegeben und listet viele interessante Angaben über Altenburg auf. Seit 1996 wird das Buch jährlich aufgelegt.
Breiten Raum nimmt die Darstellung der Bevölkerungsentwicklung ein. Dabei werden auch Wanderungsbewegungen erfasst. Betrachtet man die für das Jahr 2013 erfassten Zu- und Wegzüge ist festzustellen, dass sie sich fast die Waage halten. Damit festigt sich ein Trend, der sich schon 2012 abzeichnete. Die aktuelle Ausgabe listet 1219 Zuzüge auf, denen 1249 Wegzüge  gegenüberstehen. Somit ist der sogenannte Wanderungsverlust nunmehr auf 30 geschrumpft, der niedrigste Wert seit der Wende. Zum Vergleich: Der höchste Wanderungsverlust der vergangenen 10 Jahre waren 615 Personen im Jahr 2004, im Jahr 2011 waren es noch mehr als 200.
Die erfreuliche Entwicklung bei den Wanderungsbewegungen wirkt sich selbstverständlich auch positiv auf die Gesamtzahl der Einwohner aus, sie lag Ende 2013 bei 33.486. Dass die Einwohnerzahl zurückgeht, obwohl es mittlerweile ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis der Zu- und Wegzüge gibt, ist auf das nach wie vor hohe Geburtendefizit zurückzuführen. 2013 wurden 214 Babys geboren (2012 waren es 234) während 531 Sterbefälle zu beklagen waren (2012 waren es 516), das Geburtendefizit beträgt demnach 317. Das Durchschnittsalter aller Altenburger liegt zurzeit knapp unter 50 Jahren.
In dem Jahrbuch wird auch der Ausländeranteil an der Bevölkerung dargestellt. Er bewegt sich seit Jahren auf niedrigem Niveau. Demnach lebten Ende 2013 nur 669 Ausländer in Altenburg, ihr Anteil lag bei zwei Prozent. Die größten Gruppen unter den Ausländern bilden Vietnamesen, Tschechen, Polen und Russen.
Die Angaben zur Bevölkerungsentwicklung beanspruchen das umfangreichste Kapitel des Jahrbuchs. Das Zahlenwerk ist in 16 Abschnitte gegliedert. Die anderen statistisch aufbereiteten Themen reichen von geographischen Daten über „Bautätigkeit und Wohnen“, „Einkommen und Preise“ sowie „Wirtschaft“ bis hin zu „Verkehr und Fremdenverkehr“.
Im Kapitel Wahlen sind unter anderem die Ergebnisse der Stadtratswahlen vom Mai des Vorjahres dokumentiert.
Weitere Themengebiete, über die in dem Jahrbuch ausführlich informiert wird, sind „Gesundheit und Soziales“, „Kinderbetreuung und Bildung“, „Kultur“ und „Freizeit und Sport“. So erhält der Leser Antworten auf Fragen wie: In welcher Straße wohnen mehr als 1000 Altenburger? Wie viele Schüler besuchen ein Gymnasium, wie viele die Musikschule? Wie viele Beschäftigte pendeln? Wie viele Pkw gibt es in Altenburg? Wie viele Mitglieder haben die Sportvereine?
Ein Exemplar des Statistischen Jahrbuchs 2014 ist zum Preis von 18 Euro erhältlich bei der Stadtverwaltung, Referat Haupt- und Personalverwaltung, Sachgebiet EDV/Statistik/Wahlen, Markt 1, 04600 Altenburg.
„Altenburg in Zahlen“, früher als Faltblatt erhältlich, gibt es seit 2009 im Internet. Auf den städtischen Seiten (www.altenburg.eu) den Menüpunkt „Stadtrat und Verwaltung“ aufrufen und dann den Unterpunkt „Statistiken“. Dort kann „Altenburg in Zahlen 2014“ gelesen werden. Zudem steht es als Download zur Verfügung.

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