11:49 Uhr | 17.02.2014
Vertrauensbeweis mitten im Abstiegskampf: Die Abteilung Handball hatten mitten in der schwierigsten Phase der Saison seinem Frauen-Trainerteam großes Vertrauen entgegengebracht. Die Abteilungsleitung verlängerte den Vertrag mit Cheftrainer Volker Friedrich sowie Mannschaftsbetreuer Rick Wurzbach bis zum Ende der nächsten Saison. Im Interview erläutern die Abteilungsleiter Olaf Schmidt und Jörg Rudolph sowie Trainer Volker Friedrich ihre Entscheidung und sprechen darüber, wie es in Zukunft mit dem Frauenhandball in der Skatstadt weitergehen soll.
Herr Schmidt, Herr Rudolph – was führte dazu, den Vertrag des Trainerteams der 1. Frauen bereits zu frühzeitig und dann auch noch mitten im Abstiegskampf zu verlängern?
Schmidt & Rudolph: Wir wollen gerade in der angespannten Situation mit dieser Entscheidung auch der Mannschaft ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir im Abstiegskampf hinter ihr stehen und stabile Verhältnisse im Umfeld schaffen. Je weniger Nebenwirkungen es gibt, umso konzentrierter kann die Mannschaft am gestellten Ziel Klassenerhalt arbeiten.
Und wie ist die Entscheidung beim Cheftrainer angekommen? Waren Sie überrascht, dass Ihnen von Seiten der Abteilungsleitung so großes Vertrauen entgegengebracht wird oder haben Sie mit einer derartigen Entscheidung gerechnet?
Friedrich: Als Trainer in einer so heiklen Situation wie in einem Abstiegskampf, kann man sich seines Amtes nie sicher sein. Umso mehr hat es mich/uns gefreut, dass der Verein und die Abteilungsleitung so früh an uns festhalten möchte. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Leistung überzeugen konnten und uns somit das Vertrauen der Abteilungsleitung, des Vorstand und des Vereines erarbeitet haben.
Warum denken Sie, dass Volker Friedrich und Rick Wurzbach das richtige Team für den Kampf gegen den Abstieg und auch darüber hinaus sind?
Schmidt: Manch ein Trainer würde nach den vielen Tiefschlägen, welche es in der letzten Zeit für die Mannschaft gab, das Handtuch werfen und das Weite suchen. Doch die Arbeit in den letzten Wochen vom Trainerteam war sehr lobenswert. Weiterhin entwickelten sie den imaginären Spielfeldverkauf der Abteilung Handball und engagieren sich damit auch über den Spielfeldrand hinaus.
Rudolph: Zudem müssen wir ja nicht unterstreichen, dass der Beginn der Arbeit als Trainer-Team der 1. Frauen unter besonders guten Umständen begann. Es war schwer eine solide Mannschaft zu formieren. Unglücklicherweise kamen dann noch Ausfälle von Leistungsträgern hinzu. Das Trainer-Team hat gerade in den letzten Wochen bewiesen, dass auch sie mit der Mannschaft gewachsen sind und wir gehen davon aus unseren Weg MDOL beizubehalten.
Mit diesem Wissen im Rücken lässt es sich sicher einfacher arbeiten, oder? Beflügelt Sie die Vertragsverlängerung auch in Sachen Abstiegskampf?
Friedrich: Einfaches Arbeiten sollte es meiner Meinung nach nicht geben, das wäre ein gewisser Stillstand. Aber ein hundertprozentiges Vertrauen schaltet natürlich einige Bedenken im Kleinhirn aus (lacht). Und man kann sich vollends auf seine Aufgaben konzentrieren, was wiederum zu einer Beflügelung in jeder Hinsicht führt.
Sie planen mit Friedrich bereits die nächsten Schritte, auch die nächste Saison setzen Sie auf seine Kompetenzen. Welche Ziele verfolgen Sie für die kommende Saison und wie soll es mit dem Frauenhandball in der Skatstadt weitergehen?
Rudolph: Wir müssen uns stabilisieren, um in der MDOL mitzuspielen, weiter unseren guten Nachwuchs in die Mannschaft einbinden und natürlich auch die Mannschaft in Bezug auf die Aufbaupositionen verstärken. Mit Volker haben wir aus unserer Sicht dafür den geeigneten Partner. Frauenhandball wird auch in den kommenden Jahren ein Pfund in der Skatstadt bleiben. Unsere Gäste aus den zwei benachbarten Bundesländern kommen gern nach Altenburg, sind begeistert vom Goldenen Pflug, der Atmosphäre in der Halle und nicht wenige nutzen auch die Zeit vor den Spielen sich die Stadt, wenn auch nur kurz, anzusehen.
Schmidt: Und letztlich ist sicher, dass das Team um Volker Friedrich eine weitere Chance der guten Zusammenarbeit in Altenburg verdient hat. Jeder, der sich für den Handball in unserem Verein aufopfert, ist sich bewusst, dass im nächsten Jahr das Abstiegsgespenst in Altenburg nichts mehr zu suchen hat.
Eins wird mehr als deutlich: Die Abteilungsleitung plant voller Hoffnung und Vertrauen bereits die weiteren Schritten. Aber im Moment ist die entscheidende Frage doch: Wo sehen Sie sich und Ihr Team am 12. April 2014 gegen 18.30 Uhr – wenn das letzte Saisonspiel abgepfiffen ist?
Friedrich: Es ist noch nicht aller Tage Abend! Man kann weder für die eine noch die andere Situation bereits jetzt eine Aussage treffen. Am liebsten wäre es mir mein Team um diese Uhrzeit jubelnd im Sportcenter Markranstädt zu sehen (lacht) und den Klassenerhalt in der Tasche zu haben.
Und wohin soll die Reise für die Frauen des SV Aufbau Altenburg Ihrer Meinung nach danach hingehen?
Friedrich: Diese Frage beantworte ich gern am 12.04.2014 um 18.45 Uhr (lacht).
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