00:00 Uhr | 23.04.2012
Gegen Rechtsextremismus – für Menschlichkeit, Demokratie und Toleranz!
Bereits mehrfach wurde unsere Stadt als Veranstaltungsort für rechtsextreme Aufzüge, Kundgebungen, Konzerte oder Versammlungen genutzt. Bislang haben wir die einem Stadtrat bzw. Oberbürgermeister zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft, um solchen Aktivitäten von Rechtsextremen Einhalt zu gebieten. Deshalb war es nur folgerichtig, vor dem Hintergrund der beantragten Durchführung eines NPD-Landesparteitags erneut ein deutliches Signal zu senden.
Mit der am 29. März 2012 beschlossenen Änderung der Stadthallenbenutzungssatzung haben wir in dem vollen Bewusstsein, dabei auch unsere eigenen Rechte als demokratische Parteien oder Wählervereinigungen oder -gruppen einzuschränken, die Nutzung unserer Mehrzweckhalle Goldener Pflug für sämtliche politische Gruppierungen ausgeschlossen.
Weil wir uns als gewählte Stadtratsmitglieder bzw. als gewählter Oberbürgermeister vollumfänglich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen, können und werden wir es nicht hinnehmen, wenn braune Wölfe im Schafspelz demokratische Strukturen nutzen, um in populistischer und menschenverachtender Weise ihre auf Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Intoleranz und einer Ablehnung eben dieser Demokratie basierenden Ideologien verbreiten!
Es ist unsere Pflicht, klare politische Signale an die Einwohnerschaft, das Umland und insbesondere auch an Rechtsextreme zu setzen, dass braunes Gedankengut in unseren Städten unerwünscht ist. Deshalb wollen wir – gemeinsam mit allen Partnern, die uns unterstützen wollen – mit der Schaffung von Strukturen und auch Aktivitäten zur Stärkung von Toleranz, Menschlichkeit, Vielfalt und Demokratie beitragen. Nur damit kann es gelingen, Strategien zur Bekämpfung oder auch Prävention von Fremdenfeindlichkeit, Extremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung zu entwickeln.
Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus und natürlich auch den Rechtsextremen selbst ist eine Aufgabe, die weder allein den politischen Entscheidungsträgern, noch den Kirchen oder den Behörden obliegt. Wir alle müssen uns dieser Aufgabe stellen! Wir rufen die Altenburgerinnen und Altenburger auf, für Menschlichkeit, Demokratie und Toleranz einzutreten! Rechtsextreme Aktivitäten gleich welcher Art schaden dem Ansehen unserer Stadt, verbreiten Angst, Unsicherheit und verletzen insbesondere Gefühle von den Mitmenschen, die schon einmal Opfer von Gewalt und Diskriminierung waren.
Altenburg, im April 2012
Michael Wolf - Oberbürgermeister
Dr. Nikolaus Dorsch - für die SPD-Fraktion
Dr. Birgit Klaubert - für die Fraktion Die Linke
Peter Müller - für die Fraktion Pro Altenburg
André Neumann - für die CDU-Fraktion
Dr. Johannes Frackowiak - Stadtratsmitglied für die FDP
Christian Maul - Stadtratsmitglied für Bündnis 90/Die Grünen
Detlef Zschiegner - Stadtratsmitglied für die FDP
22.04.2026
Jedes Kind kennt ihn mittlerweile wieder in Thüringen – Meister Bockert, den pelzigen Gesellen mit seiner „Kelle“. Seit 2007 ist er... [mehr]
30.04.2026
Altenburg. Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die heiß ersehnte Reisezeit, wenngleich es natürlich ganzjährig rund um den Globus... [mehr]
28.04.2026
Schnallt euch an (oder lockert den Gürtel schon mal für die Häppchen): Die Koffer sind zu, das Fernweh ist verpackt! Am Mittwoch, den... [mehr]
30.04.2026
Altenburg - Die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land begrüßte Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Boos-John, die... [mehr]
28.04.2026
Diesen Schultag werden sie nicht so schnell vergessen: 43 Mädchen und Jungen der Grundschule Karolinum halfen jetzt der Stadt bei... [mehr]
30.04.2026
Altenburg - Wenn eine Baustelle zur scheinbar unendlichen Geschichte wird, ist Erfindergeist gefragt. Genau den muss das Theater... [mehr]
23.04.2026
Altenburg - Unser News-Update aus dem Altenburger Land - Es wird ernst mit einem spektakulären Drogenfund in Ostthüringen – hier... [mehr]
23.04.2026
Altenburg - Das Mauritianum hat eine Sammlung, welchebis zur Gründung der naturforschenden Gesellschaft im 19. Jahrhundert... [mehr]
22.04.2026
Altenburg. Wo begegnen uns Gerechtigkeit und Frieden im Alltag? Wo fehlen sie? Und wie sähe unsere Welt aus, wenn sie vollkommen gerecht... [mehr]