19:05 Uhr | 30.01.2025
Bevor es überhaupt in die Aussprache zur Sitzung am 28. November 2024 ging, war eigentlich irgendwie schon die Luft raus. Pro Altenburg wollte über den Abbruch der Bürgersprechstunde zu dieser Stadtratssitzung sprechen. Damals waren sehr viele Anfragen zu hohen Wasserpreisen gekommen. Nach 30 Minuten und einer kurzen Wartezeit, in welcher sich niemand meldete, beendete Stadtratsvorsitzender Christian Götze die Bürgersprechstunde. Ein Bürger meldete sich danach und kam durch Unterstützung von Pro Altenburg zu Wort. Allerdings ging es nicht um die hohen Wasserpreise sondern der Fragesteller beschwerte sich über die frühere Ukraine-Fahne am Rathaus und nannte die CDU eine Kriegstreiberpartei. Damit fühlten sich Mitglieder der CDU-Fraktion angegriffen und ihm rief das Stadtratsmitglied Christoph Zippel zu, dass sich der "Putin-Freund" setzen solle,
Schon zu Beginn der heutigen Sitzung entschuldigte sich Christian Götze, dass er vermutlich nicht seinen besten Tag gehabt habe. Immerhin hätte er die Fragestunde auf 60 Minuten verlängern können. Auch der damalige Fragesteller Siegfried Marx meldete sich zu Wort und machte deutlich, dass er nicht die CDU im Altenburger Stadtrat gemeint habe und er im übrigen die Äußerung Zippels als eher lapidar sehe.
So zeigte sich auch der Fraktionsvorsitzende von Pro Altenburg, Peter Müller, deutlich versöhnlicher, als es eine vorherige öffentliche Meldung vermuten ließ. Der Fraktionschef der CDU, Sven Simon-Wittig, machte aber deutlich, dass es ein grundlegendes Kommunikationsproblem gäbe. Inzwischen gehören verbale und sogar körperliche Angriffe zur Tagesordnung, die u.a. auch der Altenburger Oberbürgermeister ertragen müsse. Darüber müsse auch gesprochen werde. Respekt müsse gegenüber Bürgern aber auch gegenüber Amtsträgern und Stadtratsmitgliedern gelten.
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