13:45 Uhr | 22.11.2023
Das altehrwürdige Altenburger Rathaus ist in den vergangenen Monaten aufwändig modernisiert worden. Dank erheblicher Investitionen ist zum einen die Digitalisierung einen wichtigen Schritt vorangekommen, zum anderen wurden zahlreiche Arbeitsplätze – vom kompletten Dachgeschoss bis zum Büro des Oberbürgermeisters – saniert. Überdies ist ein neuer, besucherfreundlicher Hauptzugang über den Kornmarkt geschaffen worden (die Pressestelle berichtete).
Ein regelrechter Digitalisierungsschub gelingt durch die Erneuerung des veralteten Glasfasernetzes. Im ersten Schritt wurden leistungsfähigere Glasfaserkabel über das gesamte Treppenhaus vom Keller bis in das Dachgeschoss gezogen. Diese Hauptleitung, eine Art Datenautobahn, bildet das Grundgerüst, von dem alle weiteren Stränge abgehen werden. Die Datengeschwindigkeiten werden künftig bis zu zehnmal schneller sein als bislang, somit sind die technischen Voraussetzungen für die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems vorhanden.
Vor wenigen Tagen konnte die Verkabelung des Bereiches des Büros des Oberbürgermeisters, Vorraum und Sekretariat bis in den Kleinen Ratssaal abgeschlossen werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurde die bestehende, teils aus DDR-Zeiten stammende Verkabelung erneuert und den heutigen Anforderungen angepasst, um eine leistungsfähige Dateninfrastruktur gewährleisten zu können. Dem schlossen sich notwendige Maler, Tischler- und Bodenarbeiten an, um in einer Gesamtmaßnahme diesen Bereich vollständig abschließen zu können. Bedenkt man, dass der Große Ratssaal, Schauplatz der Stadtratssitzungen, bekanntlich bereits seit 2021 modernisiert ist, wird diese Etage jetzt auch zeitgemäßen Standards der Arbeitswelt gerecht.
Weil das Büro des Oberbürgermeisters in der Regel der Platz für Empfänge von wichtigen Gesprächspartnern aller Art – vom Vereinschef bis zum Investor – ist, wurden die laufenden Arbeiten genutzt, um das in die Jahre gekommene Mobiliar zu ersetzen. So wurden eine hochwertige Sitzecke, ein moderner Schreibtisch, ein großer Besprechungstisch, Regale und Schränke, ein Stehpult und weitere Stühle angeschafft. Die langlebige Ausstattung kostete circa 59.000 Euro brutto.
Wie eingangs erwähnt wurde im Laufe dieses Jahres bereits das komplette Dachgeschoss des Rathauses saniert. Weil dabei sowohl Mittel für den Brandschutz als auch für die Zimmer- und Bodensanierung sowie die Büroausstattung bereitgestellt wurden, sind die Arbeitsplätze dort nun für viele Jahre weiterhin nutzbar.
Schließlich wurde, wie berichtet, kürzlich die Erneuerung des hinteren Eingangsbereiches (Zugang über den Kornmarkt) abgeschlossen.
Die Kosten für die skizzierten jüngsten Maßnahmen zur Modernisierung des Rathauses, also ohne Berücksichtigung der Investitionen im Großen Ratssaal, summieren sich auf circa 370.000 Euro. Dank der vom Stadtrat genehmigten Gelder kann sowohl die Erneuerung der technischen Infrastruktur als auch die Modernisierung der Ausstattung der Räumlichkeiten fortgesetzt werden.
Die ausrangierten Möbel aus dem Büro des Oberbürgermeisters sollen übrigens öffentlich versteigert werden. Darüber, wann die jahrzehntealten Tische und Stühle, letztere aus den 1930er-Jahren, unter den Hammer kommen, wird rechtzeitig informiert.
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