15:12 Uhr | 07.07.2021
Ergebnissen abgeschlossen werden“, stellen Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner und Matthias Stolze, Kaufmännischer Direktor anlässlich eines Pressegesprächs fest.
Im Einzelnen wurden folgende positiven Ergebnisse erzielt:
„Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert und natürlich auch unser Klinikum“ blickt Dr. Gundula Werner auf das Jahr 2020 zurück. So wurden im Jahr 2020 8% weniger Patienten behandelt als im Vorjahr. Ursache dafür waren staatliche Vorgaben, Betten für Corona-Patienten frei zu halten.
Die Krankenhäuser erhielten dafür Ausgleichszahlungen, das Klinikum konkret in Höhe von ca. 7,2 Mio. €.
Für das Klinikum wirkte sich die Einführung des Pflegebudgets positiv aus. Bis 2020 waren die Pflegekosten in den Zahlungen der Krankenkassen als Pauschale integriert. Seit 2020 werden alle mit Pflegeaufwendungen verbundenen Leistungen mit den Krankenkassen getrennt nach Aufwand abgerechnet. „Unsere hohen Aufwendungen für die Pflege unserer Patienten werden erstmals entsprechend vergütet“ zeigte sich die Geschäftsführerin demzufolge zufrieden.
Den Mitarbeitenden im Klinikum gelang es, die Erlöse um 6,4 % zu steigern. „Mit Hilfe der Erlössteigerung bleiben wir den erhöhten Personal- und Sachkosten gewachsen und können weiter in das Klinikum investieren“ ordnet Matthias Stolze, Kaufmännischer Direktor, das Ergebnis ein.
So konnte die größte und wichtigste Investition der letzten Jahre – die Einführung der elektronischen Patientenakte – zum Jahreswechsel beendet werden.
Es wurden in 2020 ein transportables Röntgengerät - ein 3D-C-Bogen - angeschafft und weitere Transport- und Intensivbeatmungsgeräte, ebenso Infusionstechnik und elektrisch verstellbare Betten, u.a. auch für die Intensivstation.
Für den Umbau der Notaufnahme wurde bereits 2020 ein Fördermittelantrag gestellt Dieser ist zurzeit noch nicht bewilligt. Um mit dem Straßenbau im Zuge des Umbaus der Notaufnahme bereits beginnen zu können, wurde ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn vom Land Thüringen genehmigt. Vor der zukünftigen Notaufnahme wird eine extra Spur für Rettungsfahrzeuge entstehen. Mit dieser Baumaßnahme soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
„Insgesamt können wir optimistisch in die Zukunft schauen, müssen aber stets auf die richtige Weichenstellung achten“ blickt Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner auf die kommenden Herausforderungen.
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