13:32 Uhr | 06.04.2020
Die Fraktion der Regionalen hat sich dazu verständigt, dem Entwurf der Schulnetzplanung in der jetzt vorliegenden Form nicht zuzustimmen.
Der jetzige Entwurf sieht unter anderem die Schließung der Regelschulen Dobitschen und Lucka vor. Die Regionalen werden derartigen Schulschließungen nicht zustimmen. Die jetzige Situation von Lehrermangel und Unterrichtsausfällen hat allein das Land Thüringen zu verantworten. Es kann nicht sein, das der Kreistag nun im Rahmen der Schulnetzplanung die Versäumnisse des Landes in der Vergangenheit zu Lasten der Eltern und Schüler ausgleichen soll. Hauptursache für den Lehrermangel in Thüringen ist nach Auffassung der Regionalen der massive Stellenabbau und die Nichtverbeamtung junger Lehrer in Thüringen in den vergangenen 15 Jahren. Junge Lehrer haben sich mangels Alternativen anderen Bundesländern mit besseren beruflichen Perspektiven zugewandt. Viele Stellen bleiben deshalb im Freistaat unbesetzt. Es kann aber nicht Sache des Kreises sein, durch ein Zusammenschmelzen der Schulstandorte die strukturellen Defizite im Land auszugleichen.
Die Regionalen sind schon immer für das Prinzip „kurze Beine kurze Wege“ eingetreten. Deshalb gilt es, ländliche Schulen dort zu erhalten, wo sie eine langfristige Perspektive haben. Die Regelschule Dobitschen , von der sich die Regionalen Vorort ein Bild gemacht haben, verfügt über ein gutes Bildungsangebot und nimmt eine regional wichtige Position ein. Durch das ländliche Umfeld bietet sie eine gute Perspektive insbesondere auch für Schüler mit erhöhtem persönlichen Betreuungsbedarf. Im Entwurf der Schuzlnetzplanung sind keine Argumente ersichtlich, die gegen eine langfristige Perspektive des Schulstandortes sprechen würden.
Entsprechend ihrem Wahlprogramm setzen sich die Regionalen für einen höheren Wettbewerb unter den Schulen durch eine Aufhebung der Schulbezirke ein. Dafür sollte der Landkreis in der aktuellen Schulnetzplanung in nur noch zwei Schulbezirke aufgeteilt werden, einen südlichen und einen nördlichen Schulbezirk. Fahrtkosten zur Schule sollten unabhängig von der Schulwahl in der Höhe erstattet werden, wie sie zur nächstgelegenen in Betracht kommenden Schule entstehen würden. Eltern hätten so die Möglichkeit, die aus ihrer Sicht für ihr Kind sinnvollste Schule mit dem besten Bildungsangebot auszuwählen, ohne durch Schulbezirke auf die Genehmigung von Gastschulanträgen angewiesen zu sein. Unhaltbar ist aus Sicht der Regionalen insbesondere der Zustand in der Nordregion, wo Meuselwitz in zwei unterschiedliche Schulbezirke unterteilt ist, sodass Eltern aus dem Ortsteil Wintersdorf Gastschulanträge stellen müssen, um ihr Kind an der Regelschule in Meuselwitz einschulen zu können.
Die Regionalen setzen sich darüber hinaus vorbehaltlos für den Erhalt und die Sanierung des Veit- Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasiums in Meuselwitz ein. Auch nach dem jetzigen Entwurf der Schulnetzplanung ist der Standort gesichert. Der Kreis muss deshalb unverzüglich Bedingungen an der Schule herstellen, die einer geregelten Schulausbildung gerecht werden. Dazu gehört die unverzügliche Umsetzung der Brandschutzauflagen in Haus 1 des Gymnasiums und der Beginn der Sanierungsplanung für das Mehrzweckgebäude noch im Jahr 2020.
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