Altenburg, 31.03.2020 18:47 Uhr

Regionales

16:40 Uhr | 18.03.2020

CDU fordert Rettungsschirm für Unternehmen

Altenburg – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert einen „Thüringer Rettungsschirm für Mittelstand, Handwerk und Kleinunternehmen“. Darüber informierte der Altenburger Landtagsabgeordnete Christoph Zippel im Anschluss an die heutige Fraktionssitzung. „Wichtig sind jetzt Liquiditätshilfen, steuerliche Erleichterungen und eine Entlastung gerade auch der kleinen und mittelständischen Unternehmen von bürokratischen Hürden“, sagte Zippel.

Viele Selbstständige und Unternehmen hätten großes Verständnis dafür, dass durch die Notwendigkeit, Infektionsketten zu unterbrechen, ihre Geschäftsgrundlage massiv beeinträchtigt wird. „Doch die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Einbußen sind gravierend. Deshalb müssen wir den Unternehmern, den Selbständigen aber auch ihren Angestellten mit allen zu Gebote stehenden Mitteln beistehen, um Arbeitsplätze, Unternehmen und damit die Basis unseres Wohlstands zu sichern“, so der CDU-Abgeordnete weiter.

Zentraler Bestandteil des Rettungsschirms sind finanzielle Soforthilfen als Zuschüsse in Höhe von bis zu 30.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie sollen Unternehmen und selbstständig Tätigen über alle Branchen und Betriebsgrößen hinweg bis hin zu Ein-Mann-Betrieben zur Verfügung stehen. Hierfür hatte sich Christoph Zippel als Fraktionsvize besonders eingesetzt, gerade mit Blick auf die Arbeitsplätze im Altenburger Land.

Zudem fordert die CDU-Fraktion zinsfreie Kredite, Express-Bürgschaften sowie die Entschädigung für die Lohnfortzahlungen, wenn für Mitarbeiter ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen oder eine Quarantäne angeordnet wird. „Darüber hinaus sollte ein Kurzarbeitergeld für Minijobber eingeführt und generell das Kurzarbeitergeld über das Niveau der Grundsicherung aufgestockt werden“, erklärte Zippel.

Mit Blick auf die Ausrichtung des Rettungsschirms sagt der Abgeordnete: „Es ist wichtig, gerade auch diejenigen gezielt finanziell zu unterstützten, die über niedrige Einkommen verfügen – seien sie nun Angestellte oder Selbstständige.“ Vor zehn Jahren habe der Staat die Banken gerettet. Nun müsse auch den Kleinunternehmern und Niedriglohnbeziehern geholfen werden. „Letztlich ist die Landesregierung in der Verantwortung, diese Maßnahmen umzusetzen. Unsere Vorschläge liegen jetzt auf dem Tisch“, so Zippel abschließend.

weitere Meldungen aus dieser Rubrik

29.03.2020

Inzwischen 20 Infizierte im Altenburger Land

Laut Meldung des Freistaates Thüringen gibt es im Altenburger Land inzwischen 20 bestätigte Fälle von Covid-19 Infizierten. Zwei... [mehr]

23.03.2020

Hinweise zum Kontaktverbot

Knut Wesser von der Infektionsschutzbehörde des Landkreises erläutert, was das Kontaktverbot im Zuge der Covid-19-Epidemie genau... [mehr]

29.03.2020

Aktuelle Statistik zu Covid-19

Hier die aktuell gemeldeten Fälle weltweit zum Corona-Virus: [mehr]

24.03.2020

Ostergewinnspiel 2020

#WirBleibenZuhause und in diesem Jahr gilt das auch für unser Oster-Gewinnspiel von altenburg.tv. Im Programm unseres Senders... [mehr]

31.03.2020

Veränderte Zeiten bei Hotline des Gesundheitsamtes

Altenburg. Die Zahl der Menschen, die in diesen Tagen die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes anwählt, um Auskünfte zu... [mehr]

23.03.2020

Aktuelle Infos zu Covid-19

Wir aktualisieren hier alle Informationen zum Corona-Virus im Altenburger Land: Aktuell Infizierte: 20 Inzwischen Genesene:... [mehr]

23.03.2020

Nonsenf - Die Lateshow

Senf und Nonsenf mit Daniel Ebert.   [mehr]

26.03.2020

Die Liebe in Zeiten der Corona

Der Schloss- und Kulturbetrieb Altenburg muss seine Ausstellungen geschlossen halten, agiert aber online   Die Aktion war mit... [mehr]

26.03.2020

Volkshochschule: Jetzt online weiterbilden

Altenburg. Seit Mitte März ist die Volkshochschule Altenburger Land aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Da seitdem keine... [mehr]