16:40 Uhr | 18.03.2020
Altenburg – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert einen „Thüringer Rettungsschirm für Mittelstand, Handwerk und Kleinunternehmen“. Darüber informierte der Altenburger Landtagsabgeordnete Christoph Zippel im Anschluss an die heutige Fraktionssitzung. „Wichtig sind jetzt Liquiditätshilfen, steuerliche Erleichterungen und eine Entlastung gerade auch der kleinen und mittelständischen Unternehmen von bürokratischen Hürden“, sagte Zippel.
Viele Selbstständige und Unternehmen hätten großes Verständnis dafür, dass durch die Notwendigkeit, Infektionsketten zu unterbrechen, ihre Geschäftsgrundlage massiv beeinträchtigt wird. „Doch die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Einbußen sind gravierend. Deshalb müssen wir den Unternehmern, den Selbständigen aber auch ihren Angestellten mit allen zu Gebote stehenden Mitteln beistehen, um Arbeitsplätze, Unternehmen und damit die Basis unseres Wohlstands zu sichern“, so der CDU-Abgeordnete weiter.
Zentraler Bestandteil des Rettungsschirms sind finanzielle Soforthilfen als Zuschüsse in Höhe von bis zu 30.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie sollen Unternehmen und selbstständig Tätigen über alle Branchen und Betriebsgrößen hinweg bis hin zu Ein-Mann-Betrieben zur Verfügung stehen. Hierfür hatte sich Christoph Zippel als Fraktionsvize besonders eingesetzt, gerade mit Blick auf die Arbeitsplätze im Altenburger Land.
Zudem fordert die CDU-Fraktion zinsfreie Kredite, Express-Bürgschaften sowie die Entschädigung für die Lohnfortzahlungen, wenn für Mitarbeiter ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen oder eine Quarantäne angeordnet wird. „Darüber hinaus sollte ein Kurzarbeitergeld für Minijobber eingeführt und generell das Kurzarbeitergeld über das Niveau der Grundsicherung aufgestockt werden“, erklärte Zippel.
Mit Blick auf die Ausrichtung des Rettungsschirms sagt der Abgeordnete: „Es ist wichtig, gerade auch diejenigen gezielt finanziell zu unterstützten, die über niedrige Einkommen verfügen – seien sie nun Angestellte oder Selbstständige.“ Vor zehn Jahren habe der Staat die Banken gerettet. Nun müsse auch den Kleinunternehmern und Niedriglohnbeziehern geholfen werden. „Letztlich ist die Landesregierung in der Verantwortung, diese Maßnahmen umzusetzen. Unsere Vorschläge liegen jetzt auf dem Tisch“, so Zippel abschließend.
21.01.2026
Die Stadt Altenburg beruft den Jugend-, Familien- und Seniorenbeirat (JuSeFa) neu. Nach Ablauf der ersten dreijährigen Amtszeit werden... [mehr]
23.01.2026
Altenburg. Die Historikerin Prof. Dr. Kim Siebenhüner (Friedrich-Schiller-Universität Jena) ist am Montag, dem 2. Februar, 18 Uhr,... [mehr]
29.01.2026
Uranabbau – das klingt für viele nach staubigen Archiven oder fernen Industrielandschaften. Doch in Ostthüringen war die Wismut... [mehr]
20.01.2026
Drei Männer, eine Leidenschaft, tausende Fragen. Manuel Kressin, Mike Langer und Torsten Brandt fordern sich heraus – und sie fordern... [mehr]
21.01.2026
Die Schiedsrichtergruppe des ZFC Meuselwitz besteht aktuell aus 14 aktiven Schiedsrichtern, die im Jahr 2025 insgesamt 404 Spiele... [mehr]
19.01.2026
Altenburg. Am Mittwoch, dem 28. Januar, 18 Uhr; ist die Schreibgruppe der Volkshochschule Erfurt in der Volkshochschule Altenburg zu... [mehr]
21.01.2026
POSTERSTEIN. Der Uranabbau der Wismut hat Ostthüringen geprägt wie kaum ein zweites Kapitel der Geschichte. Ab dem 25. Januar widmet... [mehr]
22.01.2026
Der Stadrat von Altenburg entscheidet in seiner kommenden Sitzung über die Billigung einer Projektskizze zur Sanierung und zum Umbau der... [mehr]
28.01.2026
Thüringen - Mehr als 4.300 Menschen haben sich in Thüringen an der großen NABU-Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ am zweiten... [mehr]