17:28 Uhr | 08.01.2020
Mit einer außergewöhnlichen Fassaden- und Fenstergestaltung ziehen die drei neuen Wohnhäuser in der Puschkinstraße alle Blicke auf sich. Nach anderthalb Jahren Bauzeit hat die Städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg mbH (SWG) nun das ambitionierte Neubauprojekt abgeschlossen.
Zeitgemäßes Wohnen in der Innenstadt ist nach wie vor beliebt. Bereits während der Bauphase wurde ein Großteil der 32 Wohnungen vermietet. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch zwei Wohnungen zu haben. Nach dem Wohnbauprojekt am Areal am Markt schafft die SWG mit dem aktuellen Neubau erneut gefragte innenstadtnahe Wohnungen. Hinsichtlich Komfort und Ausstattung lassen diese keine Wünsche offen. Optimale Wohnungsgrößen, barrierefreie Gestaltung und verschiedenste Grundrissvarianten sprechen Menschen jeder Lebenslage an – egal ob es sich dabei um junge Familien mit Kindern, Singles oder Senioren handelt.
Zur Ausstattung der Wohnungen gehören unter anderem große Balkone und Terrassen, bodentiefe Fenster mit Wärmeschutzverglasung, Fußbodenheizung und kontrollierte Wohnraumlüftung. Im Hof wurden 32 Stellplätze neu geschaffen. Die Größen der Wohnungen bewegen sich zwischen 50 und 130 Quadratmeter. Jedes der drei Wohngebäude verfügt über einen eigenen Aufzug. Vom Eingang bis zu den Wohnungen – alles wurde bewusst ohne Barrieren gestaltet. In den beiden oberen Geschossen entstehen großzügige, hochwertige Maisonettwohnungen mit freiem Blick über die Altstadt. Im Erdgeschossbereich bieten Gemeinschaftsräume, die von beiden Seiten zugängig sind, Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern oder Kinderwagen. Mietereigene Abstellräume eignen sich für die Unterbringung des einen oder anderen Gegenstandes.
Wichtiger Bestandteil der Planungen war das komplexe Fassadenkonzept. Dabei stehen nicht nur architektonische, sondern auch praktische Elemente im Vordergrund. Die Kombination von Schallschutzfenstern und vorgehängten Glaselementen reduzieren störende Einflüsse des Straßenverkehrs. Selbstverständlich erfüllt der Neubau auch die Forderungen der Energieeinsparverordnung, eine Solaranlage im Dachbereich unterstützt die Beheizung. Die Fußbodenheizung ist mit einer kontrollierten Wohnungslüftung kombiniert. Mit der zentralen Heizungsanlage wird das Warmwasser über Wohnungsstationen aufbereitet.
Mit einem Kostenumfang von insgesamt 7,3 Mio. Euro entwickelten sich die Ausgaben wie im Plan vorgesehen. In den wichtigsten Gewerken konnten wir überwiegend regionale Unternehmen gewinnen. Nachdem Mitte Januar alle Mieter ihr neues Zuhause bezogen haben, werden abschließend die Treppenhäuser malermäßig vorgerichtet und mit modernen digitalen Mieterinfotafeln ausgestattet.
Die Städtische Wohnungsgesellschaft bedankt sich bei allen am Bau beteiligten Planern und Handwerksfirmen für die professionelle und solide Planung und Umsetzung der Bauarbeiten.
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