Altenburg, 19.06.2019 01:04 Uhr

Regionales

10:31 Uhr | 11.06.2019

„Verschlusssache PAVK“ am 12. Juni 2019 im Landratsamt

 

Altenburg, den 3. Juni 2019 - Am Mittwoch, 12. Juni 2019,  15 bis 17 Uhr lädt die Klinik für Angiologie des Klinikums Altenburger Land alle Interessierten herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Verschlusssache PAVK“ in das Landratsamt in Altenburg, Lindenaustraße 9, in den Landschaftsaal.

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), verharmlosend „Schaufensterkrankheit“ genannt, ist eine ernste Durchblutungsstörung, die ein sehr hohes allgemeines Lebensrisiko für die Betroffenen bedeutet. Die Gefäßerkrankung ist häufig, wird aber noch immer nicht ausreichend frühzeitig erkannt und ist in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt.

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie hat deshalb die Kampagne „Initiative gegen PAVK“ ins Leben gerufen, an der sich das Klinikum Altenburger Land auch dieses Jahr gern wieder aktiv beteiligt.

Dr. Helmut Uhlemann, der Chefarzt der Klinik für Angiologie, wird in das Thema PAVK einführen und erläutern, wie die Erkrankung diagnostiziert wird und wie man ihr vorbeugen kann. Über die konservative Therapie, u.a. über die Therapie mit Hilfe von Medikamenten, spricht die Leitende Oberärztin Dr. Birgit Schwetlick. Eingeladen ist ebenso Chefarzt Dr. Albrecht Bormann. Er leitet die  Klinik für Radiologie in Altenburg und wird die neuen katheterbasierten Therapiemöglichkeiten vorstellen, die durch moderne radiologische Bildgebung möglich sind. Im Anschluss stellt Oberärztin Dr. Yvonne Leistner gefäßchirurgische Therapiemöglichkeiten vor.

Zum Schluss der Veranstaltung beantworten die Ärztinnen und Ärzte gern die Fragen der Besucher.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.

Hintergrund

Etwa 4,5 Millionen Menschen sind deutschlandweit von einer PAVK betroffen, häufig ohne davon zu wissen. Die Langzeitfolgen und Konsequenzen einer zumeist spät erkannten Erkrankung sind für die Betroffenen nicht selten gravierend, da sie weitere Erkrankungen zur Folge haben und die Lebensqualität erheblich einschränken können. Die Zahl von deutschlandweit jährlich 60.000 Amputationen wegen PAVK, oft in Verbindung mit Diabetes mellitus, spricht für sich. Etwa 75 Prozent aller PAVK-Patienten sterben an Herzinfarkt oder Schlaganfall. PAVK-Patienten haben ein sehr hohes Risiko für alle anderen Arten der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in Deutschland die Todes- und Krankheitsstatistik dominieren.

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