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Regionales

15:02 Uhr | 28.03.2017

CDU wirbt für Thüringer Bürgeraufruf

Unter dem Motto „Altenburg soll Kreissitz werden" werben derzeit führende Politiker der SPD und Linken in einem öffentlichen Aufruf an Landesregierung und Landtag, die Skatstadt im Rahmen der geplanten Gebietsreform als Kreissitz des neuen Osterlandkreises zu wählen. „Betrachtet man nur die Kernaussage dieses Aufrufes, so scheint daran nichts Verwerfliches zu sein", so CDU-Chef Uwe Melzer. „Doch liest man sich den gesamten Aufruf durch, wird schnell deutlich, dass es sich hierbei um einen geschickten Schachzug der Befürworter der Gebietsreform handelt", empört sich Melzer. „Damit können wir den Aufruf keinesfalls unterzeichnen." Aus Sicht der CDU ist der sicherste Weg, den Landkreis Altenburger Land und damit Altenburg als Kreissitz zu halten, die geplante Gebietsreform der rot-rot-grünen Landesregierung zu stoppen. SPD und Linke haben im Kreistag die Chance, sich gegen diesen Irrsinn auszusprechen - so wie es bereits zehn Landkreise und zwei kreisfreie Städte im Landkreis tun - und gegen die Reform zu klagen, vertan.

Die CDU setzt bei Gemeindezusammenschlüssen weiter auf Freiwilligkeit. Die Beteiligten in den Kommunen können am besten einschätzen, ob und welche Art von Neustrukturierung wirklich Sinn macht. „Noch nie haben wir uns vor Reformen gescheut", betont der CDU-Kreisvorsitzende und weist darauf hin, dass es seit 1990 bereits viele Veränderungen in der kommunalen Familie in Thüringen gegeben hat. „Aber eine so absurde und planlose Vorgehensweise der Thüringer Landesregierung ist mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar", betont Melzer.
Wer wirklich für den Erhalt des Altenburger Landes mit seiner Kreisstadt Altenburg ist, der sollte sich am Thüringer Bürgeraufruf beteiligen. Der ist klar und eindeutig formuliert. Ab sofort liegen die entsprechenden Unterschriftenlisten auch in der CDU-Geschäftsstelle im Weibermarkt aus. Wer diesen Aufruf unterzeichnet, der ruft die Thüringer Landesregierung und den Landtag dazu auf, die Gebietsreform zu stoppen und das Vorschaltgesetz aufzuheben.

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