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Regionales

16:23 Uhr | 30.04.2015

Schappmann wird künftige Ewa-Chefin

Andrea Schappmann bleibt Altenburg erhalten. Die tüchtige Managerin, die sich mit ihrer Arbeit für die Theater und Philharmonie Thüringen hohes Ansehen erworben hat, soll – vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien – am 1. August dieses Jahres die kaufmännische Geschäftsführung der Altenburger Stadtwerke und der Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa) übernehmen. Nachdem Andrea Schappmann infolge eines Angebotes eines anderen Unternehmens und auf persönlichen Wunsch nach einer neuen Herausforderung das Theater verlassen wollte, hat sich Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf intensiv bemüht, sie für die Altenburger Stadtwerke zu gewinnen. „Mit der Leistung, die Andrea Schappmann fürs Theater erbracht hat, hat sie ihre außerordentliche Kompetenz unter Beweis gestellt und ist somit für die zukünftige, weitere Profilierung der Stadtwerke und der Ewa ein großer Gewinn“, so das Stadtoberhaupt.

Andrea Schappmann, 1970 in Weimar geboren, hatte 2011 die kaufmännische Geschäftsführung der Theater- und Philharmonie Thüringen GmbH übernommen und das Unternehmen aus einer eklatanten finanziellen Schieflage weg hin zu einem solide und überaus erfolgreich wirtschaftenden Kulturbetrieb entwickelt.
Der Oberbürgermeister: „Wir können es uns in unserer, von vielen wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägten Region nicht leisten, erfolgreiche Manager, die mit ihrem Wissen und mit ihrer Kompetenz maßgeblich unsere Chancen und Stärken herausarbeiten, in andere Regionen ziehen zu lassen. In verschiedenen Gesprächen mit maßgeblichen Stadträten aus Fraktionen des Altenburger Stadtrats bin ich in meinen Bemühungen unterstützt und gestärkt worden und möchte mich dafür bei diesen Kommunalpolitikern bedanken.“
Die immer größer werdenden finanziellen Herausforderungen im städtischen Haushalt zur Aufrechterhaltung der kommunalen Leistungsfähigkeit erfordern grundlegend neue Wege und Entwicklungen in den städtischen Gesellschaften. Ein wichtiger Anfang ist mit der Übernahme der Altenburger Bäder (Hallen- und Freibad) zum 1. Januar 2016 durch die Ewa bereits gemacht worden. Dieser Prozess muss nach Überzeugung des Oberbürgermeisters weiter ausgebaut werden und soll im Hinblick auf wirksame Steuerungsprozesse zur Umsetzung der städtischen Interessen für eine zukünftige und stabile städtische Finanzlage intensiviert werden.
Michael Wolf ist sicher, dass Andrea Schappmann die strategischen Herausforderungen, die mit der neuen Arbeit verbunden sind, meistern wird. Darüber hinaus sollen mit ihrer Bestellung die Rolle der Stadtwerke Altenburg gestärkt und die notwendigen Voraussetzungen für einen reibungslosen Generationswechsel in der Geschäftsführung der Ewa geschaffen werden. Oberbürgermeister Wolf unterstreicht in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Verdienste des langjährigen, erfolgreichen Geschäftsführers Anton Geerlings (61), der der Ewa als Geschäftsführer weiterhin neben Martin Wenzel zur Verfügung steht und diesen Übergangsprozess bis zu seinem Ausscheiden nach Kräften unterstützen wird.
Oberbürgermeister Michael Wolf wird dem Stadtrat und den zuständigen Gremien der Stadtwerke sowie den Gremien der Ewa die erforderlich Beschlüsse im Mai zur Entscheidung vorlegen und hofft auf größtmögliche Zustimmung.

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