15:46 Uhr | 22.05.2014
Der Beschluss von Pro Altenburg klang nach Versöhnung. Demnach solle Altenburgs Oberbürgermeister jegliche Widersprüche gegen den Um- und Ausbau des Nobitzer Gewerbegebietes zurücknehmen. Unterstützung dafür kam vom Marktplatz vor dem Rathaus, denn dort protestierten Bürger der Gemeinde Nobitz gegen den Widerspruch zu den Bauplänen im Gewerbegebiet. Doch all das nützte Nichts, zu viele Stadtratsmitglieder sahen sich der Stadt und nicht den Investoren aus den Nachbargemeinden verpflichtet.
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PM Stadt Altenburg zum Thema:
Schutz des innerstädtischen Einzelhandels
Stadtrat: keine Kursänderung
In der jüngsten Stadtratssitzung wurde engagiert über geeignete Maßnahmen zum Schutz der innerstädtischen Versorgungsbereiche diskutiert. Anlass war ein Antrag der Fraktion „pro Altenburg“, mit dem der Oberbürgermeister beauftragt werden sollte, die beim Landratsamt eingelegten sogenannten Rechtsbehelfe zurückzuziehen, die sich gegen die erhebliche Vergrößerung der Verkaufsflächen für zwei bestehende Handelseinrichtungen im Einkaufszentrum in Nobitz richten. Dieser Antrag fand keine Mehrheit, die Abstimmung endete mit dem denkbar knappsten Ergebnis von 15 zu 15 Stimmen, also einem Patt. Damit bestätigte der Stadtrat den eingeschlagenen Kurs, der eine Beendigung der bestehenden Schieflage der Einzelhandelsstruktur über die Anpassung der Bebauungspläne in Windischleuba, Lödla und Nobitz zum Ziel hat.
Oberbürgermeister Michael Wolf appellierte in der Stadtratssitzung einmal mehr an den Freistaat Thüringen, endlich die von der Stadt beantragte Anpassung der Bebauungspläne der Umlandgemeinden in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig signalisierte er gegenüber den Nobitzern seine Gesprächsbereitschaft. Hierzu wird in Kürze eine Einladung zu einer gemeinsamen Sitzung der Hauptausschüsse der Gemeinden Nobitz und Windischleuba und der Stadt Altenburg ausgesprochen werden, auf deren Tagesordnung das Thema „Interkommunale Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele der Flächennutzungsplanung“ stehen wird.
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