10:55 Uhr | 07.04.2026
Altenburg/Jena. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ fand am 1. April der 35. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ sowie der 14. Landeswettbewerb „Jugend forscht Junior“ statt. In der ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld präsentierten 90 Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus ganz Thüringen ihre innovativen Projekte. Besonders erfreulich aus regionaler Sicht: Die Teilnehmer von Schulen aus dem Altenburger Land bewiesen enormen Forschergeist und kehrten mit Top-Platzierungen und Sonderpreisen in die Heimat zurück.
Die Schüler aus dem Landkreis traten in der Alterssparte „Jugend forscht Junior“ an und beeindruckten die Jury in gleich drei unterschiedlichen Fachgebieten.
Doppelerfolg für das Friedrichgymnasium Altenburg Das Staatliche Friedrichgymnasium Altenburg durfte sich über gleich zwei zweite Plätze freuen:
Chemie & Umwelt: Ole Böttger widmete sich der drängenden Frage nach neuen Energielösungen. Mit seinem Projekt „Wasserstoffperoxid - ein Energiespeicher?“ sicherte er sich nicht nur den hervorragenden 2. Platz im Fachgebiet Chemie, sondern wurde für seinen nachhaltigen Ansatz zusätzlich mit dem Sonderpreis Umwelttechnik ausgezeichnet.
Mathematik & Informatik: Ferdinand Diez nahm einen echten Spieleklassiker wissenschaftlich unter die Lupe. Für seine tiefgehende Analyse zum Thema „Mensch ärgere dich nicht - Strategie- oder Glücksspiel?“ belohnte ihn die Fachjury ebenfalls mit dem 2. Platz.
Praxisnahe Biologie aus Schmölln Auch das Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln war auf Landesebene erfolgreich vertreten.
Biologie: Tim Strempel widmete sich einem Thema, das jeden Haushalt betrifft: „Heute schon geschrubbt? - Holzschneidebretterhygiene im Alltag“. Seine praxisnahen Untersuchungen in der Biologie brachten ihm den Sonderpreis des Fördervereins „Spezialschule Carl Zeiss, Jena“ e.V. ein.
Abschluss auf dem Höhepunkt und Dank an die regionale Wirtschaft Für die erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler aus Altenburg und Schmölln markiert der Landeswettbewerb den finalen Höhepunkt ihrer diesjährigen Projektarbeit, da in der Junioren-Altersklasse (bis 14 Jahre) kein Bundeswettbewerb ausgetragen wird. Sie gehören damit zur absoluten Spitze ihres Alters in Thüringen.
Dass junge Talente in Ostthüringen eine solche Bühne für ihre Ideen finden, ist nicht zuletzt dem starken Engagement der regionalen Wirtschaft zu verdanken. Ein besonderer Dank der Organisatoren ging an die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland (WAMM) e.V., die als Patenunternehmen maßgeblich dazu beitrug, den Wettbewerb in der Region zu ermöglichen und den forscherischen Nachwuchs tatkräftig zu unterstützen.
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