Altenburg, 18.03.2026 18:13 Uhr

Regionales

00:00 Uhr | 16.12.2009

Haus und Grund fordert Überprüfung

Die Interessenvertretung der Altenburger Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer, Haus und Grund Altenburg, appelliert an den Stadtrat der Stadt Altenburg, sich vor der Beschlussfassung zur Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren noch einmal intensiv mit der tatsächlichen Notwendigkeit zu einem solchen Schritt zu befassen. Der Stadtrat muss insbesondere seiner Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Altenburg gerecht werden. Zwar sind objektiven Gegebenheiten wie die sinkende Einwohnerzahl, die zunehmend geringere Wasserentnahme und die damit verbundenen, steigenden Kosten nicht weg zu diskutieren. Trotzdem stellt sich die Frage, ob es denn tatsächlich die Aufgabe der Altenburger Bevölkerung ist, über die Grundgebühren für Wasser und Abwasser im Ergebnis die Aufrechterhaltung des Flugbetriebes von Ryanair am Flugplatz Altenburg-Nobitz mit zu finanzieren. Nach Auffassung von Haus und Grund Altenburg, so der Vorstandsvorsitzende Falk Pitzke gegenüber der Presse, besteht hier ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren und der Beschlussfassung über die Kündigung der Gesellschafteranteile der Altenburger Stadtwerke an der Flugplatzgesellschaft.

Sollte der Stadtrat einerseits die Gebührenerhöhung beschließen, andererseits aber nicht der Kündigung der Gesellschafteranteile zustimmen, müssen sich die Stadträte ddie Frage gefallen lassen, mit wie vielen Euro Wasser- und Abwassergebühren jeder Altenburger den Erhalt des Flugplatzes im Jahr quersubventioniert. Wie hoch wären die Gebühren und Energiekosten ohne die ständigen Zuschüsse durch die Stadtwerke Altenburg an die Flughafengesellschaft? Haus und Grund Altenburg ist der Auffassung, dass in Zeiten knapper Finanzmittel nur dort investiert werden darf, wo auch ein greifbarer Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Altenburg erkennbar ist, wie etwa beim Erhalt der historischen Bausubstanz in der Innenstadt oder der Erhöhung der Attraktivität als Wohn- und Gewerbestandort durch günstigere Energie- und Wasserkosten.

Zum Abschluss noch einmal der Vorstandsvorsitzende von Haus und Grund Altenburg, Falk Pitzke: "Die Stadträte müssen entscheiden, ob die Gebührenerhöhung tatsächlich unumgänglich ist, und wenn ja, in wie weit sie vereinbar ist mit der weiteren Subventionierung des Flugplatzes. Die Bürgerinnen und Bürger können und dürfen nicht durch ständig steigende Gebühren quasi dafür bestraft werden, dass sie hier in Altenburg leben!"

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