15:56 Uhr | 16.11.2020
Es darf wieder abgestimmt werden! Vom 16.11. bis 4.12. können die Altenbürger entscheiden, welche zwölf Projekte sich insgesamt 32 000 Fördermittel teilen. Den öffentlichen Pitch ersetzt ein gedruckter Stimmzettel in den Printmedien. Die Mindeststimmzahl von 133 entfällt. Die heiße Phase des Ideenaufrufs #selbermachen 2.0 ist gestartet. Seit heute Morgen um acht Uhr stellen sich zwölf kreative Ideen für gemeinschaftliche, aktive Stadtraumgestaltung dem Publikum – länger, als geplant und erstmals online wie offline.
14 Ideen wurden bis zur Bewerbungsfrist am 8. November eingereicht. Mit einem Förderwunsch zwischen 300 und 15 000 Euro ist von der „kommunikativen“ Bank, über ein Kultur-Späti, eine historische Laube, die gerettet werden soll bis hin zu einem Kaffeefahrrad oder künstlerisch aufgewerteten Müll.Sperr.Plätzen alles dabei. Zwölf Ideen erfüllten sowohl die notwendigen Kriterien: in Altenburg, öffentlich zugänglich und gemeinwohlorientiert und ließen sich mindestens einem der Stadtmensch Handlungsfelder zuordnen. 94 866 Euro bräuchte es, um alle zwölf zu fördern, sprich fast drei Mal die tatsächlich vorhandenen 32 000 Euro. Deshalb ist es nun unter: www.stadtmensch-altenburg-org/selbermachen-1 an den Altenbürgern zu entscheiden, wie die Summe verteilt wird – bis 4. Dezember und nicht wie ursprünglich angedacht, bis 30. November. Nicht die einzige coronabedingte Anpassung, wie Projektlotsin Maike Steuer erklärt: „Statt bei unserem geplanten ‚Nikolaus-Pitch`, der leider entfallen muss, kann das Publikum dieses Mal per gedrucktem Stimmzettel mitentscheiden, welche Ideen gefördert werden. Aus allen – online wie offline – abgegebenen Stimmen erstellen wir dann ein Gesamtranking und verteilen so das Geld beginnend mit dem beliebtesten Projekt usw., bis der Fördertopf leer ist.“
Wen der Nikolaus letztlich beschenkt, wird am 6.12. online per Livestream in den Sozialen Medien und auf der Stadtmensch-Website verkündet. Die Stimmzettel werden über den gesamten Abstimmungszeitraum verteilt in allen Altenburger Printmedien veröffentlich. Die ursprünglich angedachte Mindestzahl von 133 Stimmen zum Erreichen des Pitches entfällt.
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