15:31 Uhr | 28.03.2019
Die Bürgerbewegung Pro Altenburg hat am Mittwoch in einer offenen Versammlung ihre Kandidaten für die Wahl des neuen Stadtrats nominiert. Insgesamt 26 Frauen und Männer bewerben sich um ein Mandat. Das ist ein hervorragendes Ergebnis für eine Bürgerbewegung, die erst zum zweiten Mal mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl antritt. Damit liegt Pro Altenburg zahlenmäßig sogar vor etablierten Parteien wie SPD und Linke. Vertreten sind sowohl Gewerbetreibende, Handwerker, Unternehmer als auch Arbeiter und Angestellte aus ganz verschiedenen Berufen. Das Feld der Kandidaten ist außerdem gut gemischt aus alten kommunalpolitischen Hasen sowie Politik-Neulingen – eine gute Symbiose aus Erfahrung und dem sogenannten unverstellten Blick. Als Spitzenkandidat führt erneut Fraktionsvorsitzender Peter Müller die Liste an.
Wie wichtig Vertreter einer Bürgerbewegung im Stadtrat sind, hat Pro Altenburg in der zu Ende gehenden Legislaturperiode eindeutig bewiesen. So gehen die Verhinderung eines „Monsterbrunnens“ auf dem Altenburger Markt, die erfolgreiche Neufassung der Kriterien zur Vergabe des Denkmalschutzpreises oder der Einsatz zur Erhaltung und Gestaltung von Grünflächen wie gegenüber den Roten Spitzen auf ihr Konto. Auch war Pro Altenburg die einzige Fraktion, die gegen die Erhöhung der Grundsteuer gestimmt hat – und wird auch künftig jeglicher Steuererhöhung eine Absage erteilen.
Kernthemen im neuen Stadtrat sind für Pro Altenburg weiterhin die Erhaltung der Jugendclubs, der Beibehaltung des Elternbeitrages für die Kita-Nutzung, die konsequente Durchsetzung von Ordnung und Sicherheit im Stadtgebiet, ein neues Verkehrskonzept, die Erhaltung sowie Aufwertung des städtischen Grüns und der Naherholungsgebiete. Auch der Umgang mit den Umlandgemeinden, eine aktive Bürgerbeteiligung und die Entschärfung sich bildender sozialer Brennpunkte stehen auf der Agenda. Ebenso setzt sich die Fraktion für die Abschaffung der Personalstelle einer City-Managerin ein. Wir brauchen niemanden, der Müllkübel beklebt und Kürbisse wiegt, sondern endlich einheitliche Öffnungszeiten und eine Belebung der Innenstadt.
Ziel der Stadtratswahl am 26. Mai muss sein, ein Alleinregieren der CDU mit ihrem Oberbürgermeister an der Spitze zu verhindern. Die Rathaus-Führung muss gezwungen sein, mit mindestens einem Partner zu verhandeln, um Vorhaben durchsetzen zu können.
Pro Altenburg ist eine Bewegung aus der Mitte der Stadt heraus. Ihr Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine Alternative zu den etablierten Parteien zu bieten. Sie wird auch im neuen Stadtrat die Anliegen, Probleme und Sorgen der Altenburger einbringen und vertreten.
Kandidatenliste Pro Altenburg:
1.Peter Müller, 2. Romy Strobel, 3. Tom Hornig, 4. Wolfgang Krause, 5. Stefan Nowak, 6. Steffen Sell, 7. Björn Petersen, 8. Tosso Scholz, 9. Susan Knöfler, 10. Jan-Peter Berger, 11. Wolfgang Schleicher, 12. Olaf Dressel, 13. Heidrun Weiß, 14. Peter Hiller, 15. Klaus Dieter Gerber, 16. Uwe Rosenkranz, 17. Jens Geidel, 18. Anne Rosenkranz, 19. Uwe Nietzelt, 20. Nicole Kuschewski, 21. Thomas Fischer, 22. Rainer Schröder, 23. Ralf Knöfler, 24. Mathias Heller, 25. Heidi Schmidt, 26. René Hurraß
PM Pro Altenburg
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