16:43 Uhr | 27.02.2019
Pressemitteilung
Theatertipps zum Wochenende 1. bis 3. März 2019 in Altenburg und Gera
ALTENBURG
George Enescus monumentale Oper „Oedipe“ ist am Freitag, 1. März um 19.30 Uhr im Großen Haus des Altenburger Landestheaters zu sehen. Bereits um 19.00 Uhr gibt Chefdramaturg Felix Eckerle dazu eine Werkeinführung. Gewaltig ist die an Klangfarben reiche Musik, gewaltig der Stoff. Ödipus ist einer der tragischsten Helden der Antike. Ein Orakel verkündet, dass Ödipus seinen Vater Lajos töten und seine Mutter Iokaste heiraten werde. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen in der Wüste aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs Polybos aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm dasselbe Schicksal geweissagt. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth ...
Am Samstag, 2. März um 16.00 Uhr erzählen die beiden Puppenspieler Lys Schubert und Tobias Weishaupt als Feen dem Publikum im Heizhaus Altenburg das französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“ auf humorvolle und liebenswerte Weise. In Frankreich lebte einst ein Prinz, der von einer Fee in ein schreckliches Biest verwandelt wurde. Erlöst kann der Prinz erst wieder werden, wenn ihn ein Mädchen schön findet, obwohl man nur Hässliches an ihm sieht …
Lucy Kirkwoods und Katie Mitchells spielfreudige Fassung erzählt nicht nur die Geschichte der schönen Tochter und des rauen Biests, sondern lässt darüber hinaus die Erzählerfiguren ihre ganz eigene charmante Liebesgeschichte erfahren. Regisseur Stefan Wey lotet gemeinsam mit Ausstatter Christian Werdin für diese Puppentheater-Inszenierung die Möglichkeiten des Schattentheaters aus.
Erstmalig findet „Der fliegende Salon“ am Samstag 2. März statt. Ab 17.00 Uhr wird ins Schloss Ponitz zu Musik, Kunst und Gesprächen mit Bewirtung eingeladen. Daran werden auch Künstler des Theaters mitwirken. Schauspieler Manuel Struffolino speil Ausschnitte aus „Thom Pain“ und Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera präsentieren Kammermusik.
Bevor die internationale Produktion „Clowns“ mit Schauspielern aus Altenburg und Craiova (Rumänien) am 17. März Premiere feiert, lädt das Ensemble bereits am Samstag, 2. März ab 19 Uhr zum „Bergfest“ ins Paul-Gustavus-Haus ein. Bei Balkanbeats und rumänischem Essen kann man ins Gespräch kommen und mehr über die Stückentwicklung erfahren. Der Eintritt ist frei.
Die academixer gastieren mit ihrem Kabarettprogramm „Das ist alles nur geerbt“ am Samstag, 2. März um 19.30 Uhr im Großen Haus Alteburg und laden zur Testamentseröffnung. Zu erben gibt es nicht nur die Scheine aus Oma Traudels Kopfkissen, sondern auch die Schulden von Onkel Rudi. Die Gene von Mama und Papa, deutsche Elbtäler und ägyptische Pyramiden, die Trümmer eines größenwahnsinnigen Österreichers mit strengem Scheitel, Fortschrittliches wie die Anti-Baby-Pille und den Otto-Motor, die Helden der Weltliteratur und die Verlierer der Geschichte – und natürlich alle Wunder der Natur. Es spielen Carolin Fischer, Anke Geißler, Ralf Bärwolff und Holger Güttersberger. Für Musik sorgen Enrico Wirth Klavier und Christoph Schenker am Cello.
George Enescus Musik der Pariser Belle Èpoque steht auf dem Programm des 5. Kammerkonzerts am Sonntag, 3. März ab 11 Uhr im Logenhaus Altenburg. Zu einer Reise in die kammermusikalischen Welten des rumänischen Komponisten laden Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera und Gäste ein: Unter der Leitung der Violinistin Caliope Braumann-Badea musizieren Louise Denis-Nesprias (Viola), Eckhard Becker (Violoncello), Tobias Hartel (Trompete), Katharina Schauer (Harfe) und Camelia Sima und Takahiro Nagasaki (Klavier). Beflügelt vom künstlerischen Reichtum der Belle Èpoque in Paris veröffentlichte der erst 16-jährige Enescu bereits seine ersten kammermusikalischen Werke und feierte auch seine ersten Erfolge. Zwar vergaß Enescu nie seine rumänischen Wurzeln, lebte und wirkte nach dem Studium in Rumänien und wird dort bis heute als Nationalkomponist verehrt, doch Paris blieb trotzdem bis zu seinem Tod ein Lebensmittelpunkt für ihn. In diesem Konzert erklingen die frühen Werke dieses Komponisten mit gleichermaßen offenem Herzen für rumänische Heimat und Pariser Kunstreichtum.
„Der Traumzauberbaum und Mimmelitt“ kommt als Gastspiel am Sonntag, 3. März um 15 Uhr ins Große Haus nach Altenburg. Für das Familienmusical von Monika Erhardt und Reinhard Lakomy sind voraussichtlich noch wenige Restkarten erhältlich.
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