14:16 Uhr | 31.01.2019
Altenburg. Aktuell sucht das Landratsamt Altenburger Land wieder intensiv nach Pflegeeltern. Um darauf aufmerksam zu machen, liegen derzeit an verschiedenen Orten im Landkreis entsprechende Informationen auf Plakaten und Postkarten aus. Im Jahr 2018 lebten insgesamt 121 Kinder in 85 Pflegefamilien. Da Jungen und Mädchen immer häufiger aufgrund familiärer Probleme vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien leben können, werden zunehmend Pflegefamilien gebraucht.
Welche Kinder suchen eine Pflegefamilie?
Es gibt sehr unterschiedliche Gründe dafür, dass Eltern beim Jugendamt einen Antrag auf Unterbringung ihres Kindes in einer Pflegefamilie stellen. Eine Fremdunterbringung kann vorübergehend oder längerfristig benötigt werden. In der Regel sind die Kinder zwischen 0 und 10 Jahren alt. Diese Kinder sehnen sich nach Zuwendung, Geborgenheit und Sicherheit; sie wollen sorgenfrei spielen, lachen und lernen können.
Welche Voraussetzungen sollten Pflegeeltern mitbringen?
Pflegeeltern können verheiratete, unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare, aber auch alleinstehende Personen werden. Pflegekinder benötigen verlässliche und vertrauensvolle Bezugspersonen, die genügend Zeit für sie aufbringen können, einfühlsam, belastbar und flexibel sind. Für Pflegeeltern gibt es in der Kreisverwaltung ein Prüfverfahren. Dazu gehören u.a. ein Fragebogen, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitsattest und Lohnnachweise. Natürlich soll auch die Wohnsituation der Pflegefamilie Platz für ein Pflegekind bieten.
Ein Pflegekind aufzunehmen bedeutet für die ganze Familie Veränderungen. Die Pflegefamilie lässt sich auf Unvorhersehbares ein, arbeitet mit Jugendämtern, Vormündern und Verwandten des Kindes zusammen.
„Um Sie auf diese Herausforderung vorzubereiten, bieten wir persönliche Beratungen an, die Sie auf die Aufnahme eines Kindes vorbereiten sollen. Zudem werden unsererseits Treffen organisiert, bei denen Sie sich mit anderen Pflegeeltern austauschen können. Außerdem erhalten Sie finanzielle Unterstützung in Form von Pflegegeld und einmaligen Beihilfen. Zudem werden den Pflegeeltern vom Fachdienst Schulungen und Informationsgespräche angeboten“, erklärt Martina Fischer vom Fachdienst Allgemeiner Sozialer Dienst des Landratsamtes.
Wer Interesse daran hat, Pflegemutti oder Pflegevati zu werden, der sollte sich bitte an den Fachdienst Allgemeiner Sozialer Dienst des Landratsamtes Altenburger Land, Theaterplatz 7/8 in Altenburg, wenden.
07.10.2026
Ein Zusammenstoß ist oft in wenigen Sekunden vorbei. Die Fragen danach bleiben länger: Braucht jemand Hilfe? Welche Angaben sollten Sie... [mehr]
01.10.2026
Jedes Knie ist anders. Was bedeutet das für jeden einzelnen Patienten und wie hilft Robotik im klinischen Alltag? Diese und viele... [mehr]
07.10.2026
Stellungnahme von Mario Voigt (CDU) zu den aktuellen Vorwürfen und der Debatte rund um seinen Doktortitel. In dieser Pressekonferenz... [mehr]
27.09.2026
Gottesdienst für das Altenburger Land mit Detlef Bickel, Franziska und Reinhard Haucke [mehr]
07.10.2026
Altenburg - Wie herausfordernd der Alltag für Menschen im Rollstuhl sein kann, konnten kürzlich Vertreter mehrerer Fraktionen des... [mehr]
08.10.2026
Der Freistaat birgt Sehenswürdigkeiten und Rekorde, die europaweit ihresgleichen suchen. In dieser Dokumentation nehmen wir Sie mit auf... [mehr]
22.09.2026
Lucka - In den frühen Morgenstunden des 11. September kam es zu einem schwerwiegenden Vorfall in der Kirche in Lucka. Dabei wurden Teile... [mehr]
30.09.2026
„Pauls fulminante Weltreise“ macht Station in Peru Mit einem amüsanten „Lama-Alpaka-Drama“ führt die Veranstaltungsreihe „Pauls... [mehr]
07.10.2026
Ein Zahnarzttermin steht an, aber die Fragen dazu bleiben bis zum Behandlungsstuhl unausgesprochen. Vielleicht ist unklar, woher eine... [mehr]