Altenburg, 22.03.2026 01:58 Uhr

Regionales

00:00 Uhr | 07.04.2009

Ostern im Theater

Für das 7. Philharmonische Konzert hat Theater&Philharmonie in der Osterwoche ein Programm zum Thema KARFREITAG zusammengestellt. Am Gründonnerstag, 9. April, im Konzertsaal Bühnen der Stadt Gera und am Karfreitag, 10. April, im Landestheater Altenburg erklingen zu Beginn Richard Wagners Vorspiel zum Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ und „Kartfreitagszauber“. Die Wesendonck Lieder wird Franziska Rauch interpretieren. Danach folgen im Programm Olav Kröger/Johann Sebastian Bach: Contrapunctus Nr. 14 aus „Die Kunst der Fuge“ und Paul Hindemiths Sinfonie „Mathis der Maler“.

Konzertbeginn ist jeweils 19.30 Uhr, die Einführungen beginnen bereits um 18.45 Uhr. Das Philharmonische Orchester spielt unter der Leitung von Rasmus Baumann. Der Fünfunddreißigjährige gebürtige Gelsenkirchener gilt heute als einer der hoffnungsvollsten jungen Dirigenten seiner Generation und ist seit der Spielzeit 2008/2009 Chefdirigent am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Am Karfreitag, 10. April, um 19.30 Uhr hat in die Bühne am Park Gera Shakespeares Tragödie „Macbeth“ in einer Fassung von Friedrich Schiller Premiere. Schauspieldirektor Uwe-Dag Berlin hat diesen Klassiker über den legendären schottischen König inszeniert. Das Bühnenbild entwarf Johannes Zacher, die Kostüme Franziska Harbort. Alexander Flache ist in der Rolle des Macbeth, Carola Sigg als Lady Macbeth zu erleben.

Die Tragödie wurde 1606 in London uraufgeführt. Die Darstellung des Bösen und seine Faszination ist ihr Gegenstand. Die Eigendynamik einer Tat, die Kettenreaktion von Gewalt beschreibt Shakespeare mit bedrückender Nachhaltigkeit. Kein anderes Stück Shakespeares zieht einen so tief hinein in die Sphäre des fanatischen, skrupellosen Weltzerstörers.  Einige Karten sind noch erhältlich.

Eine Premiere steht Ostern auch im Puppentheater auf dem Programm. Am Samstag um 16 Uhr betreten Tiger und Bär erstmals die Bühne im Kleinen Theater im Zentrum Gera. „Oh, wie schön ist Panama“ – Regisseurin Cornelia Birkfeld bringt die Geschichte nach dem Buch von Janosch mit den Puppenspielern Lys Schubert und Raimund Jurack auf die Puppentheaterbühne. Die beiden kleinen Freunde wurden von Ira Hausmann liebevoll nachgebaut. Die zweite Vorstellung ist am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Karten dafür bieten sich als besonderes Osterei geradezu an.

Die Kinder in Altenburg müssen noch eine Woche länger auf Tiger und Bär warten – am 18. und 19. April kommen sie ins Theater unterm Dach.

Nach langer Pause gibt es am Samstag, 11. April, um 14.30 Uhr ein Wiedersehen mit der märchenhaften „Coppelia“. In der romantischen Ballettkomödie um die Irrungen und Wirrungen einer Liebe verfällt der Junge dem Zauber einer geheimnisvollen Schönen. Das Mädchen geht dem Geheimnis nach und entdeckt, dass die Nebenbuhlerin nichts als eine Puppe ist. Coppelia, so der Name jener Schönen, entstammt wie eine ganze Reihe von Automaten, die natürlich tanzen können, der Werkstatt des etwas absonderlichen Erfinders Coppelius. Die klassische Geschichte, nach Motiven von E. T. A. Hoffmann, wird vom ThüringenBallett in einer Choreographie von Uwe Scholz aufgeführt. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Jens Troester. Léo Delibes (1836 - 1891) begründete mit der „Coppelia“-Musik seinen Weltruhm und schenkte der Nachwelt eine Fülle schöner Melodien und tanzgerechter Rhythmen von Mazurka bis Walzer.

Die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“ ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Bühne am Park Gera zu sehen. Ein Haus im Schnee, acht Frauen – und ein Toter: Hausherr Marcel wird in seinem Zimmer tot aufgefunden, das Messer steckt in seinem Rücken. Ein Selbstmord ist ausgeschlossen, also muss es Mord gewesen sein. Und der Mörder, oder besser die Mörderin, ist noch im Haus. Ein kriminalistisches Suchspiel beginnt, bei dem sich unerwartete Abgründe auftun. Jede der acht Frauen hätte die Gelegenheit und auch ein Motiv gehabt, Marcel zu töten.  Autor Robert Thomas entlarvt in seinem Stück auf humoristische Weise die Lebenslügen seiner Protagonistinnen.

Für die Aufführung der Johann-Strauß-Operette „Die Fledermaus“ am Ostersonntag, 12. April, um 14.30 Uhr, sind noch einige Karten erhältlich. Von der schwungvollen Ouvertüre bis zum großen Abgesang „Glücklich ist, wer vergisst“ ist das Werk voller mitreißender Klänge und die bezaubernde Geschichte zieht das Publikum auch 135 Jahre nach der Uraufführung immer wieder in ihren Bann.

Zum letzten Mal öffnet sich am Ostermontag, 13. April, um 14.30 Uhr im Landestheater Altenburg der Vorhang für „Lohengrin“. Der junge Regisseur Florian Lutz holt Richard Wagners romantische Oper ins Heute. Kein weihevolles Bühnenfestspiel bietet sich dem Publikum in dieser Inszenierung, sondern Musiktheater, das sich mit der Gegenwart auseinandersetzt. Wenn der 1979 in Köln geborene Regisseur diese Oper als politisches Stück inszeniert, kann er sich mit Recht auf den Komponisten berufen, der zur Zeit der Uraufführung als gesuchter Revolutionär im Züricher Exil festsaß. Lutz lässt die Opernhandlung nicht im 10. Jahrhundert zu Antwerpen am Ufer der Schelde spielen, sondern im 20./21. Jahrhundert in Thüringen. Als Lohengrin ist der international renommierte Tenor Ivar Gilhuus zu erleben, die Ensemblemitglieder Franziska Rauch und Teruhiko Komori sind Elsa bzw. Telramunda, für die Partie der Ortrud wurde Susanne Gasch verpflichtet. Den Heerrufer singt in dieser Vorstellung Jürgen Kurth vom Opernhaus Leipzig. Nutzen Sie die letzte Chance und machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

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