16:12 Uhr | 31.01.2018
Nachdem in der letzten Stadtratssitzung Altenburgs Oberbürgermeister dem Landkreis vorgeworfen hatte, sich aus der Integration von Flüchtlingen zurück zu ziehen und damit die Stadt Altenburg nun diese Aufgabe allein übernähme, hat der Futura e.V. eine durchaus andere Sichtweise. Der Verein begleitet schon länger die Bemühungen des Landkreises und der Stadt Altenburg bei der Integration von Flüchtlingen. Der Futura e.V. sähe aufgrund der Medienberichterstattung zum Engagement der Stadt Altenburg zur Integration von Flüchtlingen Anlass zur Klarstellung.
"Wir begrüßen die Bereitschaft der Stadt Altenburg, mit dem Verein Futura e.V. zu kooperieren. Allerdings geht der Vorwurf an den Landkreis Altenburger Land, er ziehe sich nach und nach aus der Flüchtlingsarbeit zurück, ins Leere. Es entspricht schlicht der Gesetzeslage, dass nach Abschluss des Asylverfahrens nicht mehr der Landkreis, sondern die Städte und Gemeinden für die geflüchteten Menschen zuständig sind. Da immer mehr Asylverfahren abgeschlossen werden, verlagert sich die Zuständigkeit notwendigerweise auch auf die Stadt Altenburg." heißt es in einer Pressemitteilung des Vereines. Außerdem würdige der Futura e.V. ausdrücklich die bisherigen Bemühungen des Landkreises, insbesondere die geleistete Arbeit durch die Integrationsbeauftragte, welche auch maßgeblich an der Konzepterstellung des neuen Projekts beteiligt war.
"Wir freuen uns, dass die Stadt Altenburg die Aufgaben der Integration genauso engagiert angehen will wie der Landkreis Altenburger Land. Dieses Engagement deutet sich darin an, dass die Stadt Altenburg bereits gemeinsam mit dem Verein Futura e.V. einen Termin bei der Fördermittelstelle in Weimar wahrgenommen hat. Es ist angedacht, dass in einem geförderten Projekt bis zu 2,5 Vollzeitstellen geschaffen werden können. Es ist denkbar, dass in diesem Rahmen zwei Mitarbeiter des Landratsamtes in das Projekt wechseln. Antragsteller ist Futura e.V. in Kooperation mit der Stadt Altenburg." heißt es in der Mitteilung weiter.
Der Futura e.V. verstehe sich überparteilich und äußert die herzliche und dringende Bitte an alle Beteiligten, die anstehenden Flüchtlingsprojekte aus den kommenden Wahlkämpfen herauszuhalten. Die Aufgaben der Integration sind schließlich unabhängig davon zu leisten, welche Personen oder Parteien gewählt werden. Ein unaufgeregtes, sachliches Klima wäre in diesem Zusammenhang hilfreich.
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