13:24 Uhr | 01.12.2017
Viel Diskussion um die Absage eines Samba-Festivals in Altenburg gibt es derzeit vor allem in den Sozialen Medien. Während ein Großteil der Diskutanten es eher traurig findet, dass ein internationales Festival im Altenburger Schlosshof abgesagt wird, können andere die Sorgen der Schlossbewohner verstehen. Diese hätten sich in einer Einwohnerversammlung gegen das Festival ausgesprochen bzw. dessen Beendigung spätesten 21.00 Uhr gefordert.
Allein, eine solche Einwohnerversammlung hat es offenbar niemals gegeben. Dies bestätigten zwei Bewohner des Schlosses gegenüber unserer Redaktion. Vielmehr habe man von der Schlossverwaltung lediglich Informationen über geplante Veranstaltungen 2018 erhalten. "Wir als Mieter haben noch nie eine Rolle bei einer Entscheidung über eine Veranstaltung gehabt" erläutert Hagen Dietzsch, der seit knapp vier Jahren auf dem Schloss wohnt. Um das Samba-Festival ging es bei der kurzen Information nur am Rande und das Zeitlimit wurde offenbar schon von der Verwaltung im Gespräch mit den Anwohnern angeboten. Ein Problem mit einem Samba-Festival bis 22.00 Uhr hat keiner der von uns befragten Anwohner.
"Wir wohnen in einem Kulturbetrieb, da ist uns klar, dass es auch mal laut wird" erklärt dazu Hagen Dietzsch. Selbst wenn die Samba-Trommeln durchaus laut sind, auch Prinzenraub, Musikfestival oder andere Festlichkeiten im Schlosshof bringen Lärm mit sich.
Insofern sehen sich die Bewohner des Schlosses keineswegs als diejenigen, die das geplante Festival verhindern. Eine Einwohnerversammlung mit Protokoll oder einen Beschluss der Bewohner zu einer Veranstaltung habe es noch nie gegeben und auch für die Entscheidung pro oder kontra dem Festival habe dies nie stattgefunden. Die von den Johanniter betriebene Trommelgruppe Como Vento hätte das Samba-Festival nach Altenburg geholt, sagte die Veranstaltung aber ab, als die Schlossverwaltung ein Ende des Festivals um 21.00 Uhr forderte.
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