17:27 Uhr | 24.07.2017
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!
Ende Juni 2017 erhielten Sie eine elektronische Post von mir. Diese ist von Ihrer Mitarbeiterin auch als "gelesen" bestätigt worden. In dem Schreiben bezog ich mich auf einen Bericht von TV Altenburg über dubiose Vorgänge im Zusammenhang mit der herzoglichen Grablege in der Kapelle
auf dem Altenburger Kirchlichen Friedhof aus 1974 und der aktuellen Gegenwart.
Im Brief machte ich deutlich, worin mein und auch anderer mit der Geschichte verbundener Interesse am Sachverhalt begründet ist. Nun haben wir fast August. Vor über 60 Jahren lernte ich in meiner Gebrüder -Reichenbach-Schule, was Regeln und Betragen gegenüber anderen ausmachen. Dazu gehört, auch wenn ein Gegenstand oder eine Frage für den Adressaten etwas abwegig erscheint, man antwortet auf Post oder Fragen. In jedem Falle. Auch bei "nicht oberster Priorität". Besonders aber ist das geltend in der Position, die Sie innehaben. Sehr gut weiß ich um die Lasten und Pressionen eines Amtes, habe selbst damit leben müssen, immerhin mit Verantwortung für ca.170.000 Bürger.
Da Sie gern mit den Begriffen wie "Residenzstadt" operieren, was sehr richtig ist, verwundert mich Ihre Antwortlosigkeit doch sehr stark. Daher fühle ich mich als Verfasser o.g. Postsache missachtet. Da ich immer noch Altenburg sehr im Herzen habe, es gerne besuche und viele Menschen kenne, denen es ebenso ergeht, ist eben diese Missachtung besonders fühlbar.
Es muss eingeräumt werden,der Vorgang ist nicht abgeschlossen, die Präsentation der Herzoglichen Grablege jg. Linie ist nicht abgeschlossen.Viel steht noch im Raum. Was aber spricht für eine Taktik,die Sprachlosigkeit zeugt und berechtigte helfende Interessen nicht annehmen will?
Es genügte mir eine Rückantwort als verstandene Sorge um Altenburger Probleme. Alles kann man eben nicht allein schultern. Daher schreibe ich Ihnen nun in dieser Form. Möge es solche Wiederholungen, Sprachlosigkeiten, auch gegenüber Bürgern Altenburgs,nicht mehr geben!
Das wünscht Ihnen von Herzen und mit dem Ausdruck meiner vorzüglicher Hochachtung Ihr "Altenburger Kind "
Frank von Olszewski
Hier geht es zu dem Beitrag, auf welchen sich der Brief bezieht.
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