11:51 Uhr | 16.06.2026
Angebliche Notlage entpuppt sich als Finte
Meuselwitz. Ein Polizeieinsatz in Meuselwitz führte in der Nacht zum Dienstag (16.06.2026) zu einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen. Ein 25-jähriger Mann meldete über den Notruf eine angebliche Notlage in seiner Wohnung. Aufgrund der geschilderten Umstände nahmen die Einsatzkräfte die Situation zunächst ernst und leiteten entsprechende Maßnahmen ein.
Neben der Polizei kam auch die Feuerwehr zum Einsatz, die die betreffende Wohnungstür öffnete. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich jedoch zunehmend Widersprüche in den Angaben der Beteiligten. Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich, dass keine Notlage vorlag. Vielmehr hatten sich der 25-jährige Mann und seine ebenfalls 25-jährige Begleiterin ausgesperrt. Da ein Schlüsseldienst als zu kostspielig angesehen wurde, sollte die erfundene Notlage zur Öffnung der Wohnung führen.
Gegen beide Beteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass Notrufe ausschließlich für tatsächliche Not- und Gefahrenlagen bestimmt sind. Wer Einsatzkräfte unter bewusst falschen Angaben alarmiert, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Im vorliegenden Fall dürfte sich die vermeintliche Ersparnis beim Schlüsseldienst am Ende als eher kostspielige Entscheidung erweisen.
Ladekabel von E-Ladesäulen gestohlen
Rositz. Im Zeitraum zwischen dem 09.06.2026 und dem 15.06.2026 hatten es unbekannte Täter auf die Ladekabel von E-Ladesäulen in der Raffineriestraße abgesehen. Nach bisherigen Erkenntnissen schnitten die Täter von zwei öffentlich zugänglichen Ladesäulen insgesamt vier Ladekabel ab und entwendeten diese.
Der Wert des Diebesgutes wird auf etwa 120 Euro geschätzt. Durch die Beschädigungen an den Ladesäulen entstand jedoch ein Sachschaden von mehr als 10.000 Euro. Die Altenburger Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Zeugenhinweise.
Einbruch in Firmengebäude
Rositz. Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum vom 13.06.2026 bis zum 15.06.2026 gewaltsam Zutritt zu einem Firmengelände in der Werksallee. Nach bisherigen Erkenntnissen durchschnitten die Täter zunächst einen Maschendrahtzaun und öffneten gewaltsam ein Tor im rückwärtigen Bereich des Geländes. Anschließend drangen sie über einen Hintereingang in die Geschäftsräume eines Verkabelungsdienstleisters ein.
Aus den Büroräumen wurden unter anderem Mess- und Computertechnik, Drucker sowie weitere Arbeitsmittel entwendet. Der Wert des Beutegutes soll einen fünfstelligen Betrag erreichen. Zudem richteten die Täter Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Werksallee bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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