09:08 Uhr | 26.01.2026
Schmölln - Schmölln kämpft seit über zwei Jahren unermüdlich um den Erhalt seines Sport- und Freizeitbades Tatami. Das Bad gilt als essenzieller Teil der Daseinsvorsorge, da es Schwimmunterricht, Vereinssport und wichtige Naherholung ermöglicht. Zudem fungiert die Einrichtung als bedeutender Arbeitgeber und wichtiger Auftraggeber für viele regionale Unternehmen. Mit dem Beschluss des Thüringer Doppelhaushaltes 2026/2027 wurde nun ein erster wichtiger Etappensieg errungen. Obwohl die geforderten 800.000 Euro nicht vollumfänglich fließen, bieten die bewilligten Landesmittel eine solide Basis. Ein einstimmiger Haushaltsbegleitbeschluss sieht vor, in den nächsten zwei Jahren eine langfristige Förderstrategie für Thüringer Bäder zu entwickeln. Große Hoffnungen liegen dabei auf der „Bäderkonzeption 2040“, die bis Ende 2026 fertiggestellt sein soll.
Doch während das Land an langfristigen Konzepten arbeitet, drängt die Zeit für notwendige Investitionen vor Ort massiv. Seit fünf Jahren wartet die Stadt auf die Nutzung einer 800.000 Euro schweren Bundesförderung zur dringenden Sanierung. Bisher konnten die Stadtwerke den erforderlichen Eigenanteil finanziell nicht aufbringen, was die Modernisierung verhinderte. Dank verbesserter Einnahmen sieht der aktuelle Haushalt der Stadt Schmölln diese Investition nun jedoch endlich vor. Damit könnte die 45-prozentige Förderung des Bundes gesichert und eine drohende Schließung verhindert werden. Geplante Erneuerungen senken nicht nur künftige Instandhaltungskosten, sondern werten das gesamte Bad attraktiv auf.
Verweigert der Stadtrat jedoch jetzt die Freigabe der Mittel, verfällt die Bundesförderung unwiderruflich. Ohne Sanierung droht bereits im Falle einer technischen Havarie noch im Jahr 2026 das endgültige Aus für das Tatami. Die Fraktionen von SPD und Linken warnen davor, das Vertrauen der engagierten Bürger durch politische Untätigkeit zu verspielen. Sie appellieren daher an alle Stadträte, in der Sitzung am 29. Januar den bestehenden Sperrvermerk aufzuheben. Das Konzept der Stadtverwaltung sieht dafür eine erhöhte jährliche Gesellschaftereinlage vor, die politisch mitgetragen werden muss. Langfristig bleibt jedoch die Forderung an das Land bestehen, eine dauerhafte finanzielle Unterstützung zu etablieren. Da Sportbäder faktisch nie eine „schwarze Null“ schreiben können, steht das Land hier in der solidarischen Pflicht. Ohne diesen Beistand würden die Bemühungen der Jahre 2026 und 2027 letztlich ohne nachhaltige Wirkung verpuffen.
30.09.2026
„Pauls fulminante Weltreise“ macht Station in Peru Mit einem amüsanten „Lama-Alpaka-Drama“ führt die Veranstaltungsreihe „Pauls... [mehr]
07.10.2026
Altenburg - Wie herausfordernd der Alltag für Menschen im Rollstuhl sein kann, konnten kürzlich Vertreter mehrerer Fraktionen des... [mehr]
07.10.2026
Ein Zahnarzttermin steht an, aber die Fragen dazu bleiben bis zum Behandlungsstuhl unausgesprochen. Vielleicht ist unklar, woher eine... [mehr]
01.10.2026
Altenburg - Von einer sinkenden Arbeitslosenquote und der kommunalen Wärmeplanung über Baufortschritte am Lindenau-Museum bis hin... [mehr]
07.10.2026
Stellungnahme von Mario Voigt (CDU) zu den aktuellen Vorwürfen und der Debatte rund um seinen Doktortitel. In dieser Pressekonferenz... [mehr]
20.09.2026
Altenburg - Ein Doppelmord. Keine Spur. Und die Uhr tickt… Werdet selbst zu Ermittlern bei „Blutrote Spitzen“ – dem ersten... [mehr]
05.10.2026
Ein Wohnungswechsel verändert mehr als die Adresse. Der Weg zur Arbeit, Besorgungen und Freizeitaktivitäten beginnen künftig an einem... [mehr]
30.09.2026
Altenburg – Wenn die Panflöten erklingen und der Duft von exotischen Gewürzen durch den Saal weht, dann ist es wieder so weit: Am 20.... [mehr]
07.10.2026
Ein Zusammenstoß ist oft in wenigen Sekunden vorbei. Die Fragen danach bleiben länger: Braucht jemand Hilfe? Welche Angaben sollten Sie... [mehr]