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16:20 Uhr | 02.09.2025

Denkmalpreis in Altenburg steht fest

In diesem Jahr wird der nach dem barocken Altenburger Ratsbaumeister Johann-Georg Hellbrunn benannte städtische Denkmalschutzpreis zum 27. Male vergeben. Die Jury zur Vergabe des Denkmalschutzpreises traf sich am 12. August, um über die eingereichten Vorschläge zu befinden. Im Jahre 2025 wurden fristgerecht drei Vorschläge für den Denkmalpreis eingereicht. Wie bereits in den letzten Jahren praktiziert, wurden die vorgeschlagenen Objekte auch in diesem Jahr zur Entscheidungsfindung besichtigt.

Nach der Objektbesichtigung wurden durch die Jury folgende einstimmige Entscheidungen getroffen: Der „Johann-Georg-Hellbrunn-Preis“ der Stadt Altenburg soll im Jahre 2025 an die Firma „ASE REAL ESTATE GMBH“ aus Leipzig für ihre vorbildlichen Leistungen zur Erhaltung und Pflege des Kulturdenkmals Heinrich-Zille-Straße 5 vergeben werden.

Mit seinem besonderen Engagement sowie mit viel Ausdauer, Liebe zum Detail und hohen Aufwendungen hat der Bauherr das Kulturdenkmal Heinrich-Zille-Straße 5 vorbildlich instandgesetzt und restauriert und damit gleichzeitig dafür Sorge getragen, dass das circa 130 Jahre alte Gebäude mit seinen vielen kleinen und großen originalen Ausstattungsdetails auch im Zuge einer zeitgenössischen Wohnnutzung seinen besonderen historischen Charme und sein repräsentatives bauzeitliches Flair bewahrt hat. Damit hat die Firma mit ihrem Geschäftsführer Klaus C. Hartrampf eine vorbildliche Leistung zur Erhaltung und Pflege dieses Kulturdenkmals erbrach

Margitta Etzold aus Wiesbaden soll für ihre vorbildlichen Leistungen bei der Fassadeninstandsetzung des Wohn- und Geschäftshauses Kanalstraße 30 mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet werden.

Das Wohn- und Geschäftshaus Kanalstraße 30 befindet sich seit 1994 im Eigentum von Margitta Etzold. Nachdem über die Jahre hinweg bereits umfangreiche Arbeiten am Dach, den Fenstern und im Innern des Hauses durchgeführt wurden, konnte sich die Eigentümerin nun in diesem Jahr endlich auch ihren lang gehegten Wunsch erfüllen und die Schmuckfassade des Hauses denkmalgerecht instand setzen lassen. Damit hat Margitta Etzold, die inzwischen nicht mehr in Altenburg wohnt, für ihre vormalige Heimatstadt eine vorbildliche Leistung bei einer Fassadeninstandsetzung eines historischen Gebäudes im Denkmalensemble „Stadterweiterung ab 1860“ erbracht.

Dr. Ines Spazier aus Weimar soll für ihre langjährigen vorbildlichen Aktivitäten und Initiativen zur Rettung, Sicherung und Bewahrung der archäologischen Denkmale in der Stadt Altenburg mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet werden.

Dr. Spazier ist seit nunmehr 19 Jahren als zuständige Gebietsreferentin des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Fachbereich Archäologische Denkmalpflege, für die archäologischen Denkmale in der Stadt Altenburg und im Landkreis Altenburger Land zuständig. Dr. Spazier engagiert sich in dieser langen Zeit weit über ihre eigentlichen Arbeitsaufgaben hinaus vorbildlich und mit viel Liebe, kompromissloser Frauenpower und großem Sachverstand für die Rettung, Sicherung und Bewahrung der oftmals tausende von Jahren im Boden verborgenen Zeugnisse der Geschichte unserer Stadt und des Landkreises. Darüber hinaus vermittelt sie durch eine vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit sowie durch Publikationen, Vorträge und persönliche Führungen zu archäologischen Grabungsstellen einem großen Personenkreis die Bedeutung und die Erkenntnisse archäologischer Funde. 

Der Preisträger des Denkmalschutzpreises soll einen Geldpreis in Höhe von 3.500 Euro erhalten.  Das hierfür erforderliche Preisgeld wird auch in diesem Jahr dankenswerterweise wieder von den Altenburger Stadtwerken bereitgestellt.

Die Preisverleihung und die Übergabe der Anerkennungsurkunden erfolgen durch den Oberbürgermeister der Stadt Altenburg im Rahmen des Eröffnungskonzertes zum „Tag des offenen Denkmals“ 2025 am 12. September 2025 um 19.30 Uhr  in der Brüderkirche zu Altenburg.

 

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