10:12 Uhr | 29.03.2022
Das Ensemble des Theaters Altenburg Gera setzt mit seiner Benefizgala am Samstag, den 9. April um 16:00 Uhr im Konzertsaal Gera und am Montag, den 11. April um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg ein Zeichen gegen den Krieg, den die russische Regierung gegen die Ukraine und ihre Bevölkerung begonnen hat. Mit den Mitteln der Kunst möchte es die aktuelle Situation reflektieren, einen Beitrag zur emotionalen Bewältigung leisten, Trost spenden – und Spenden sammeln. Die Benefizgala wurde vom Ensemble in der Freizeit erarbeitet; der Erlös geht vollständig an die ukrainischen Flüchtlinge in Gera, Altenburg und dem Altenburger Land.
Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera spielt unter der Leitung von GMD Ruben Gazarian u. a. Ludwig van Beethoven Egmont-Ouvertüre sowie Sätze aus Johannes Brahms 1. Sinfonie, Franz Schuberts Sinfonie h-Moll „Unvollendete“ sowie Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie. Isaac Lee singt die Arie des Lenski (Peter Tschaikowski „Eugen Onegin“), Roman Astakhov interpretiert die Sarastro-Arie „O Isis und Osiris“ (Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“) und Anne Preuß tritt mit der Arie der Leonore (Ludwig van Beethoven „Fidelio“) auf. Den titelgebenden, gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft aufbegehrenden Gefangenen-Chor aus Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ intoniert der Opernchor.
Emotional berührende Momente versprechen auch der Schlager „Irgendwo auf der Welt gibt‘s ein kleines bisschen Glück“ von Werner Richard Heymann, der in der Version der Comedian Harmonists populär wurde, das Lied „Es wird Zeit!“ von Bodo Wartke, gesungen von Michaela Dazian, sowie die „Rede an die Menschheit“ (Charlie Chaplin „Der große Diktator“), gesprochen von Schauspieldirektor Manuel Kressin und das Goethe-Gedicht „An den Mond“, vorgetragen von Sabine Schramm, der Leiterin des Puppentheaters.
Ballettdirektorin Silvana Schröder choreografiert mit den Eleven eigens für diese Benefizgala Charles Ives „The unanswered question“. Das Thüringer Staatsballett präsentiert Ausschnitte aus den Balletten „SYNC“ (Choreografie: Nils Christe) und „Corpus“ (Choreografie: Silvana Schröder). Ein emotionaler Höhepunkt verspricht der Auftritt von Svetlana Miklyaeva zu werden, die den „Sterbenden Schwan“ von Camille Saint-Saëns tanzen wird. Svetlana Miklyaeva ist Solotänzerin des Ukrainischen Staatsballetts und angesichts des Krieges von Kiew nach Gera geflohen.
Moderiert wird die Benefizgala von Generalintendant Kay Kuntze.
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