11:19 Uhr | 27.09.2021
Ruth Wolf-Rehfeldt wird mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis des Jahres 2021 ausgezeichnet. Anlässlich der Verleihung des wichtigsten Thüringer Kunstpreises an die Künstlerin präsentiert das Lindenau-Museum Altenburg eine umfangreiche Retrospektive im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg.
Die Entscheidung für Ruth Wolf-Rehfeldt, die die zwölfte Preisträgerin seit der Initiierung des Preises 1998 ist, fiel während einer Zusammenkunft des Kuratoriums zur Vergabe des Gerhard-Altenbourg-Preises bereits im Herbst 2020. Der Gerhard-Altenbourg-Preis würdigt das Lebenswerk herausragender Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart. Er ist nicht an Landesgrenzen gebunden. Er will – mit Bezug auf den Namensgeber des Preises – auf eine Kunst aufmerksam machen, die ihre Unabhängigkeit behauptet und ihre Formen aus der Reflexion von Gegenwart und Geschichte und der respektvollen Begegnung mit Philosophie, Literatur, bildender Kunst und Natur entwickelt.
Der Vorsitzende des Kuratoriums, der Direktor des Lindenau-Museums, Dr. Roland Krischke, würdigte insbesondere die feinsinnige Ironie der Arbeiten Wolf-Rehfeldts und den nie zu bändigenden Freiheitsdrang der Künstlerin, der in außergewöhnlichen Kunstwerken zwischen Bild, Sprache und originellen Aktionen einen Ausdruck gefunden habe.
Die Künstlerin
Ruth Wolf-Rehfeldt wurde am 8. Februar 1932 im sächsischen Wurzen geboren. Nach einer Lehre als Industriekauffrau zieht sie 1950 nach Ost-Berlin, wo sie zunächst an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Humboldt-Universität und danach zwei Semester Philosophie studiert. 1955 heiratet sie den Künstler Robert Rehfeldt, mit dem sie ein Jahr später den Sohn René bekommt. Ab den späten 1950er Jahren verfasst sie eigene Gedichte, kurz darauf entstehen erste Malereien. Bereits in den frühen Jahren ihrer künstlerischen Laufbahn pflegt sie einen intensiven Kontakt mit anderen Künstlern, die Wohnung fungierte häufig als Ort größerer Treffen der damaligen Kunstszene. 1965 werden erstmals Werke Ruth Wolf-Rehfeldts ausgestellt. Als freischaffende Künstlerin (seit 1971) tätig, entstehen 1972 die ersten Typewritings und 1974 die erste Mail Art. Es folgt eine ganze Reihe an Einzel- und Gruppenausstellungen mit Werken der Künstlerin innerhalb der DDR, aber auch im Ausland. Ende der 1970er Jahre entstehen die ersten Collagen. 1990 stellt Ruth Wolf-Rehfeldt ihre aktive künstlerische Arbeit ein. Auch danach werden Ihre Werke in zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen präsentiert.
07.04.2026
Mit einem klaren Votum verabschiedete Altenburgs Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung den Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Damit... [mehr]
02.04.2026
Zauberhaftes Märchen „Rotkäppchen“ im Theaterzelt Altenburg Das Theater Altenburg Gera lädt am Samstag, den 4. April um 16:00 Uhr... [mehr]
02.04.2026
Die Kulturtipps für das Altenburger mit Dr. Sophie Oldenstein. Studiogäste Marie Luis Kießling (Schauspielerin) und Andy Drabek... [mehr]
09.04.2026
Altenburg - Angesichts extrem hoher Kraftstoffpreise fordern die Unions-Fraktionschefs aus Thüringen, Sachsen und Bayern die... [mehr]
07.04.2026
Altenburg. Die Organisatoren des Skatstadtmarathons haben für die 16. Auflage des beliebten Laufevents einen echten Coup gelandet: Keine... [mehr]
08.04.2026
Bei den 1. Internationalen Altenburger Schachtagen wurde im Goldenen Pflug nicht nur um Punkte gespielt. Ein engagiertes Ehrenamtsteam,... [mehr]
01.04.2026
Altenburg. An der Spitze der Altenburger Brauerei GmbH vollzieht sich ein strategischer Wechsel: Mit dem heutigen 1. April 2026 rückt... [mehr]
01.04.2026
Altenburg. In der jüngsten Sitzung des Kreistages des Altenburger Landes standen neben den Kreisfinanzen und der Entwicklung des... [mehr]
07.04.2026
Altenburg. Musik, die bewegt – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Am Samstag, den 16. Mai 2026, vereinen sich in Altenburg einmal... [mehr]