14:28 Uhr | 13.09.2021
Auf Basis eines Polizeiberichtes aus Altenburg kam es in der letzten Woche im Social Media zu heftigen Diskussionen. Laut Meldung der Polizei war ein "46-jähriger Mann volltrunken und unbekleidet aus seiner Wohnung in der Geraer Straße" gekommen "und attackierte mit Faustschlägen mehrere Passanten. Zwei davon wurden verletzt."
Via Facebook meldete sich jemand zu Wort, die detailliert von dem (nach eigenen Empfinden) "Amoklauf" berichtete. Dabei handelte es sich aber nicht um eines der Opfer, vielmehr verweist die Schreiberin darauf, dass ihr die Fakten von Betroffenen zugetragen worden wären. Beweise dafür bringt sie nicht.
Einige der Details stellt die Polizei, auf Anfrage von altenburg.tv, jetzt richtig. In der Erstmeldung der Polizeidirektion, wird, wie weitgehend üblich, die Nationalität des Täters nicht mitgeteilt. Auf Nachfrage bestätigt die PD, dass dieser griechischer Herkunft sei.
Weiterhin teilt die Schreiberin bei Facebook mit, dass ein Kind an eine Wand geschleudert worden, und die, ihr Kind schützende, Mutter auf die Straße gestoßen worden sei. Danach befragt teil die Polizei mit: "Hierzu können aufgrund der noch andauernden Ermittlungen und damit noch ausstehender polizeilicher Maßnahmen (z.B. weitere Zeugenvernehmungen) keine Aussagen getroffen werden".
Des Weiteren berichtet die Schreiberin auf Facebook, dass der Grieche mit einem "Totschläger" auf Menschen losgegangen sei. Laut derzeitigem Erkenntnisstand habe kein Zeuge eine Tatwaffe gesehen, erläutert hierzu die Polizei.
Die Schreiberin auf Facebook, der die Fakten zugetragen worden seien, teilte ebenfalls mit, dass der Täter mit der Absicht zu töten unterwegs gewesen sei. ("Dieser Ausländische Mitbürger hatte nur die Absicht zum töten.") Dem widerspricht die Polizei ebenfalls. "Nach derzeitigem Erkenntnisstand gibt es keinerlei Hinweise zu einer Tötungsabsicht oder der Verwendung von Waffen während der Tatausführung" so die Pressestelle der Polizeidirektion Gera auf Anfrage von altenburg.tv.
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