14:42 Uhr | 31.01.2020
Auf Initiative von rot-rot-grün soll die kommunale Familie in den nächsten fünf Jahren bis 2024 zusätzliche Zuweisungen für Investitionen in Höhe von 568 Millionen – also insgesamt über eine halbe Milliarde – Euro erhalten. „Ob Renovierungsarbeiten am Löschteich einer kleineren Gemeinde oder größere Infrastrukturmaßnahmen in Städten, es gibt keine Kommune in Thüringen, in der nicht an irgendeiner Stelle der Schuh drückt. Deshalb haben wir ein Paket geschnürt, das die Investitionskraft der Kommunen langfristig verbessert und ihnen Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre bietet“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hey. Bereits in den Jahren 2014 bis 2019 wurden den Gemeinden und Landkreisen Zuweisungen in Höhe von 436 Millionen Euro bereitgestellt. Um den Investitionsbedarf der Kommunen weiterhin zu decken, ist eine Fortführung der Unterstützung durch Landeszuweisungen erforderlich. „Da die Kommunen selbst am besten wissen, welche Investitionen vor Ort am dringendsten notwendig sind, sollen sie selbst entscheiden, wofür das Geld ausgegeben werden soll. Für diese Lösung haben wir bei unseren Partnern entschieden geworben und konnten sie schließlich überzeugen.“
Je nach Einwohnerzahl werden die Gelder per pro Kopf Pauschale an die Gemeinden, kreisfreien Städte und Landkreise ausgezahlt. „Für das Altenburger Land bedeutet das allein 2020 einen Zuschuss von rund 3,1 Millionen Euro“, so Katharina Schenk, Vorsitzende der SPD Altenburger Land. Notwendige, aber lange aufgeschobene Projekte, wie die Sanierung der Kreisstraßen, der Ausbau straßenbegleitender Radwege und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur können so endlich angegangen werden. Auch Altenburg würde, wie viele andere Städte im Kreis, spürbar von dem Paket profitieren. Insgesamt würden von 2021-2024 rund 3,5 Millionen in die Stadt fließen. Gerade im Hinblick auf die großen Anstrengungen im Bereich Tourismus und dem Ausbau von Naherholungsgebieten wie dem großen Teich, wäre dieses Geld ein wahrer Segen für meine Heimatstadt“ so Schenk abschließend.
Die Gesamtsumme von 568 Millionen Euro soll aus den Rücklagen sowie den Überschüssen aus dem Haushaltsjahr 2019 des Landes entnommen werden. Der Gesetzentwurf wurde heute im Thüringer Landtag erstmals beraten und in den zuständigen Ausschuss überwiesen. Die SPD-Landtagsfraktion strebt eine möglichst schnelle Beratung und Beschlussfassung, spätestens bis zum April 2020, an.
01.04.2026
Willkommen zu einer neuen, epischen Episode von "Das große FILMQUIZ"! Unsere "Kämpfer für das filmische Wissen" haben sich im... [mehr]
08.04.2026
Bei den 1. Internationalen Altenburger Schachtagen wurde im Goldenen Pflug nicht nur um Punkte gespielt. Ein engagiertes Ehrenamtsteam,... [mehr]
08.04.2026
Zwar heißt es im Sprichwort: Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Doch genau das ist am Mittwoch dieser Woche aus gutem Grund am... [mehr]
02.04.2026
Die Kulturtipps für das Altenburger mit Dr. Sophie Oldenstein. Studiogäste Marie Luis Kießling (Schauspielerin) und Andy Drabek... [mehr]
01.04.2026
Sommer, Open-Air-Atmosphäre und Musikgenuss der Extraklasse – das bietet das Classic Open Air 2026 auf dem Altenburger Marktplatz. Am... [mehr]
31.03.2026
Wir haben es versprochen und holen das ausgefallene Frauenquiz vom 8. März 2026 nach! Zum sechsten Mal bitten das Theater Altenburg Gera... [mehr]
08.04.2026
Zwischen Arbeitsalltag und unsichtbarer Infrastruktur In vielen Betrieben ist der Alltag von verlässlichen Abläufen und... [mehr]
08.04.2026
Angesichts anhaltend extremer Kraftstoffpreise fordert der Thüringer CDU-Fraktionschef Andreas Bühl gemeinsam mit seinen Amtskollegen... [mehr]