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Regionales

00:00 Uhr | 03.02.2012

CDU von Neujahrsrede enttäuscht

Die Altenburger CDU ist enttäuscht von der Rede des Oberbürgermeisters beim diesjährigen Neujahrsempfang. So war der Oberbürgermeister in seine Ansprache mehr damit beschäftigt, sich selbst zu glorifizieren, als wirklich neues zu verkünden und zu erläutern, wo er mit der Stadt eigentlich hin will und wie diese weiter entwickelt werden kann.
Stattdessen kamen die inzwischen gewohnten Schuldzuweisungen. Dazu CDU-Oberbürgermeisterkandidat André Neumann. “Der OB sieht immer nur bei anderen die Schuld. So warf er dem Land samt allen Landtagsabgeordneten, dem Bund, den Umlandgemeinden, dem Kreis, dem Stadtrat und man hatte den Eindruck, der gesamten Welt Versagen vor. Eines fehlte aber in seinen Worten: Einsicht."
So sollte Herr Wolf sich einmal Gedanken machen, ob die akuten Probleme der Stadt Altenburg nicht auch bei ihm zu suchen sind.
Die CDU Altenburg ist davon überzeugt, dass es einzig und allein Herrn Wolf zu verdanken ist, dass Altenburg im Kreis, im Land und sogar darüber hinaus inzwischen das Image eines Eigenbrötlers hat.
Dazu Neumann: „Er hat Altenburg durch sein Auftreten isoliert. Nur zu fordern kann keine Politik für Altenburg sein, zumal Herr Wolf selbst seit Jahren nichts Neues mehr geliefert hat. So verspielt Wolf auch die Möglichkeit, dass Altenburg Kreisstadt bleibt. Aber genau darum werde ich als Oberbürgermeister kämpfen, versprach der Oberbürgermeisterkandidat."
Selbst wenn man glauben könnte, was der OB in seiner Ansprache alles verkündete, so ist es doch traurig zu sehen, dass OB Wolf nur ein willkürliches Baukonzept für Altenburg hat und nichts weiter.
Nein, alles was den OB beschäftigt ist, welches Gebäude er als nächstes bauen, restaurieren oder abreißen könnte. Und nach seiner Vorstellung will er dies alles durch das Kaputtsparen einer ehemals leistungsfähigen Stadtverwaltung finanzieren.
Die CDU aber will mehr für Altenburg, denn Altenburg ist mehr als nur Häuserwände und Steine. Für André Neumann ist klar: “Stadtentwicklung ist ein wichtiges Thema, aber man muss dabei auch noch die Menschen im Blick behalten, sonst ist sie zum Scheitern verurteilt. Mit mir als Oberbürgermeister werden wieder die Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Zeiten, da an ihren Wünschen und Bedürfnissen vorbei geplant wurde, müssen schnellstmöglich vorbei sein".

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