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14:51 Uhr | 12.07.2022

25 Jahre Klinikum

n 25 Jahren wird ein Baum groß, wird ein Kind erwachsen. Neue Generationen rücken laufend nach. Ein 25. Geburtstag wird besonders gefeiert, denn immerhin steht ein Vierteljahrhundert dahinter. So hielt es auch das Klinikum Altenburger Land zu seinem 25-jährigen Jubiläum. Unter dem Motto „Jubeln und Feiern“ waren alle Mitarbeitenden sowie die der Tochtergesellschaften zu einem Sommerfest eingeladen.

Zu einer Feststunde trafen sich Geschäftsführung und Mitarbeitende mit Freunden und Partnern des Klinikums am Freitag, 8. Juli 2022 im Hörsaal des Klinikums.

In ihrer Begrüßung erinnerte Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner an die Zeit des Krankenhausneubaus: „Diejenigen, die maßgeblich am Entstehen des Krankenhauses beteiligt waren, haben den Willen und die Bereitschaft aufgebracht, auch außergewöhnliche Situationen zu meistern. Sonst säßen wir heute nicht hier und könnten auf  25 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.“

Sie sprach von Mut, Weitblick, Kompromissbereitschaft, Zuversicht und Gemeinsinn, die dem Klinikum abverlangt werden. Dabei ging sie auf heutige Herausforderungen wie die Gewinnung von Fachpersonal, die Digitalisierung und die Hinwendung zu ambulanter Medizin ein.

Gesundheitsministerin Heike Werner gratulierte dem  Klinikum Altenburger Land in einer  Videobotschaft und überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung. Sie würdigte die Rolle des Klinikums innerhalb der Krankenhauslandschaft Thüringens. In der Corona-Pandemie hat das Klinikum als Level 1 – Krankenhaus großen Anteil  an der Patientenversorgung. Die Ministerin dankte allen Mitarbeitenden für ihre verlässliche und kompetente Arbeit.

Mit dem geplanten Bau einer neuen Notaufnahme sei das Klinikum Altenburger Land auf dem richtigen Weg. Werner sicherte zu, dass die Maßnahme in das diesjährige Krankenhausinvestitionsprogramm aufgenommen und bewilligt wird.

Der Landrat des Altenburger Landes, Uwe Melzer, dankte Geschäftsführung, Aufsichtsrat sowie allen Mitarbeitenden in Klinikum und Tochterunternehmen und wertschätzte: „wie wertvoll ein modern entwickeltes, wirtschaftlich solide aufgestelltes, leistungsfähiges und klug geführtes Klinikum ist, hat uns in den zurückliegenden Monaten die Coronapandemie gezeigt“.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernhard Blüher blickte mit einer sehr persönlichen Beziehung auf das Klinikumsjubiläum, denn er gehört zu den Gründungsvätern. Der ehemalige Leiter des Gesundheitsamtes erinnerte, dass das Klinikum ein „Kind der deutschen Einheit“ sei. Bereits im September 1990 stellten der damalige Landrat Christian Gumprecht und er gemeinsam den Antrag auf Einzelförderung für einen Krankenhausneubau. Zur Einweihung am 16. Juli 1997 ging ein hundert Jahre alter Wunsch der Altenburger - ein zentrales Krankenhaus - in Erfüllung. An einem Tag im Dezember zogen Patienten und Kollegen aus zwölf in Altenburg verteilten Standorten in das neue Haus am Waldessaum unter ein Dach. 

Das Klinikum mit insgesamt 1500 Mitarbeitenden ist seitdem im Altenburger Land fest verwurzelt. Das Entwicklungskonzept trägt Früchte. „Wir haben Grund zur Freude, wir haben Grund zum Feiern“ meint er denn auch. Der Aufsichtsratsvorsitzende dankte den Mitarbeitenden des Klinikums sowie der Tochtergesellschaften und erinnerte er an frühere Persönlichkeiten, wie an Peter Jansen, mit dessen Namen der Krankenhausbau verbunden ist und bleibt. Besonders dankte der Aufsichtsratsvorsitzende Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner: „ die mit der ihr eigenen Zielstrebigkeit Weit- und Umsicht das Klinikum und den Konzern auch in schwierigen Situationen erfolgreich steuert“. Ihre Fachkompetenz und Führungsstärke bringt sie auch überregional als Vorsitzende der Thüringer Landeskrankenhausgesellschaft und Vizepräsidentin der Deutschen Krankenhausgesellschaft zum Wohle aller Krankenhäuser ein.

In ihrem Schlusswort gab Dr. Gundula Werner einen Ausblick auf die nächsten Jahre. Sie seien geprägt von der Verschiebung des Leistungsspektrums hin zu mehr ambulanter Medizin. Das biete Chancen, bei immer knapper werdenden Personalressourcen weiterhin den medizinischen Versorgungsauftrag zu erfüllen.

 

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