14:11 Uhr | 21.01.2022
Alfred Ahner zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des Altenburger Landes. Sein vielgestaltiges Werk reicht von Landschaftsmalereien über Porträts hin zu Caféhausszenen. Ein Querschnitt seiner Werke wird nun im Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 ausgestellt.
„Wie such ich immer alle zu unterhalten: geistreich – scherzhaft – tief ernst – philosophisch!“ – mit diesem Tagebucheintrag vom 4. Juni 1958 kommentiert Alfred Ahner die Enttäuschung darüber, dass sich niemand seiner Künstlerkollegen von ihm hat porträtieren lassen. Dabei zählt der 1890 in Wintersdorf geborene Ahner zu den vielseitigsten Künstlern Mitteldeutschlands ausgehend von der Zeit der Weimarer Republik bis hinein in die ostdeutsche Nachkriegszeit.
Seine Werke beschäftigen sich mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen sowie mit seinem sozialen und geografischen Umfeld. Heiter anmutende Pastelle, aber auch feine Zeichnungen in Grautönen zeigen Ahners Interesse an seiner Gegenwart. Mit biografisch beeinflussten Werken zum Ersten Weltkrieg oder dem Bergbau unweit seines Heimatortes lassen sich auch historische Entwicklungen aus seinem Werk ablesen, die Allgemeingültigkeit besitzen.
In der Präsentation des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1 wird eine kleine Auswahl des Werkes Alfred Ahners aus allen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt. Zu sehen sind insgesamt 18 groß- wie kleinformatige Gemälde und Zeichnungen aus dem umfangreichen Bestand des Lindenau-Museums. Die verschiedenen Spielarten im Schaffen des Malers lassen sich hier exemplarisch an Werken wie „Hannchen liest“, „Tagebau bei Wintersdorf“ oder „Im Café“ ablesen.
Die Werke Ahners sind bis Anfang April 2022 in der Dauerausstellung in der Kunstgasse 1 zu sehen. In direkter Nachbarschaft ist bis Ende Februar eine Auswahl an Arbeiten Gerhard Altenbourgs (darunter auch das Triptychon aus dessen Wohnhaus) ausgestellt, mit dem Ahner während der DDR-Zei
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