16:48 Uhr | 01.07.2021
Mit zwei neuen Sonderausstellungen wird im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg ab dem 3. Juli die Sommersaison eingeläutet. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „GRÜNES IM QUADRAT“ von Museum Burg Posterstein, Residenzschloss Altenburg, Lindenau-Museum Altenburg und dem Mauritianum präsentiert das Naturkundemuseum geologische und biologische Aspekte rund um das Thema Gärten. Die Geologen des Museums führen die Besucher ca. 280 Millionen Jahre zurück ins Erdzeitalter des Rotliegend, als es heiß zuging in der Region, auf der jetzt das Altenburger Land liegt. Vulkane formten die Landschaft, was auch heute noch sichtbar ist. Porphyr steht nicht nur im Untergrund an. An einigen Stellen des Altenburger Landes ragt er gut sichtbar durch die Lößschicht. Ob der Altenburger Schlossberg, der Weiße Berg in Altenburg oder die Paditzer Schanzen – die Geschichten um diese Standorte sind lang und interessant. Aber auch kleine Aufschlüsse, in denen Porphyr als Baumaterial gewonnen wurden, erzählen von interessanten Geschichten um verborgene Gärten in der Stadt Altenburg. Daher nennt sich die Ausstellung: „Der Grund des Gartens: Porphyr“.
Das Mauritianum befindet sich am Rand des Altenburger Schlossparks, der sozusagen der „Hausgarten“ der Museumsmitarbeiter ist und für Exkursionen mit Schülern genutzt wird. Im Kinderkolleg beschäftigen sich die Kinder mit der Tier- und Pflanzenwelt des Schlossparks. Highlight der Exkursionen ist das zarte „Fräulein Zartschrecke“ – eine kleine zarte hellgrüne Heuschrecke mit superlangen Fühlern. Sie gab der Ausstellung ihren Namen: „Das zarte Fräulein Zartschrecke – Parks und Gärten als Refugien“. Die seltene Heuschrecke steht stellvertretend für viele Insektenarten, die im Schlosspark einen Lebensraum gefunden haben. Die Ausstellung erläutert, warum seltene Arten, die in der Region fast ausgestorben sind, im Schlosspark überlebt haben und warum viele sonst verbreitete Arten fehlen. So greift die Ausstellung die Frage der Kinderkolleg-Kinder auf, die sie auf ihren Kescher-Expeditionen stets beschäftigt „Wo sind nur die Schmetterlinge hin?“. In der Tat fehlen die typischen Wiesenschmetterlinge, obwohl die Schlossparkwiesen im Juni bunte Blumenwiesen sind. Die Biologen des Mauritianums legen dar, was die Insekten- aber auch Vogelarten des Parks benötigen, um zu überleben und leiten aus den Ansprüchen der Arten Vorschläge für die Parkpflege ab. Für Kinder und Familien hält das zarte „Fräulein Zartschrecke“ Rätsel bereit, die in der Ausstellung gelöst werden können.
Die Sonderausstellungen „Auerochse, Wildpferd und Co. – Mitteleuropas ausgestorbene BIG FIVE“ und „Wenn Wasser knapp wird – Lebenswelten in Bangladesch“ wurden verlängert und sind weiterhin zu sehen.
11.09.2026
Altenburg - Heute berichten wir über den Start der Luftmessungen am schwelenden Kohletrübebecken in Rusendorf und werfen einen Blick auf... [mehr]
18.09.2026
Im abschließenden Sommerinterview der Thüringer Lokal-TV-Sender stellte sich Ministerpräsident Mario Vogt den Fragen zur aktuellen... [mehr]
20.09.2026
Gottesdienst für das Altenburge rLand mit Jörg Bachmann, Franziska und Reinhard Haucke [mehr]
30.09.2026
„Pauls fulminante Weltreise“ macht Station in Peru Mit einem amüsanten „Lama-Alpaka-Drama“ führt die Veranstaltungsreihe „Pauls... [mehr]
22.09.2026
Lucka - In den frühen Morgenstunden des 11. September kam es zu einem schwerwiegenden Vorfall in der Kirche in Lucka. Dabei wurden Teile... [mehr]
30.09.2026
Ein Geschäft, in dem es nichts zu kaufen gibt, besuchte Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann vor wenigen Tagen. Die Rede ist vom... [mehr]
18.09.2026
Altenburg - Ende gut, alles gut: Das bei einem ungewöhnlichen Feuerwehr-Einsatz aus dem Großen Teich geborgene Plüsch-Krokodil ist... [mehr]
14.09.2026
Der Landkreis Altenburger Land und die Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. setzen ihre bewährte Zusammenarbeit fort und sichern... [mehr]
11.09.2026
Eröffnungskonzert und Preisverleihung zum „Tag des offenen Denkmals“ in der Brüderkirche in Altenburg Zum Auftakt des... [mehr]