11:55 Uhr | 21.04.2021
Seit über drei Jahren liefen die Planungen für die Liszt Biennale Thüringen, die Pfingsten 2021 unter dem Motto „Festklänge“ schwerpunktmäßig in Altenburg und Gera stattfinden sollte. Das Theater Altenburg Gera, die Stadt Altenburg und die Stadt Gera hatten ein attraktives Programm vorbereitet und die Organisation zusammen mit vielen engagierten Partnern bis jetzt optimistisch vorangebracht. Nach Beratungen zwischen den Ordnungs-, Gesundheits- und Kulturämtern steht nun aber fest, dass die Umsetzung angesichts der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen und Einschränkungen nicht möglich sein wird und man das geplante Programm schweren Herzens absagen muss. Diese Entscheidung, mit der eigentlich so lange wie möglich gewartet werden sollte, kann und muss jedoch unter Beachtung der gegenwärtigen Entwicklung der Pandemie schon jetzt getroffen werden, um damit auch auf die Einleitung weiterer organisatorischer Schritte zu verzichten.
Ein Höhepunkt der Liszt Biennale hätte „Die Lange Liszt Nacht“ am Sonnabend, den 22. Mai in Altenburg werden sollen, für die die Stadt Altenburg als Veranstalter fungiert hätte. Ca. 30 Ensembles, Vereine und Künstler der Region, Profis und Laien, Jung und Alt, Musikerinnen und Musiker aus Nah und Fern wollten die Altenburger Innenstadt an über 15 Orten mit Klassik, Volksmusik, Pop, Jazz, Tanz, Schauspiel, Kunst und Mitmachaktionen beleben. Bei den zu erwartenden Verfügungen und Auflagen, wird dieses Konzept jedoch nicht funktionieren. Allen Beteiligten wird ausdrücklich für ihr Engagement bei der Vorbereitung und die Bereitschaft zur Teilnahme gedankt. Für Pfingstsonntag war ein musikalisch-künstlerisches Programm im Park Poschwitz geplant, welches nun ebenso wie das Recital mit Sebasian Heindl (Orgel) und Charlotte Steppes (Klavier) am Pfingstmontag abgesagt werden muss. Mit der Stadt Gera war die Großveranstaltung „Liszt Beatz“ am 23. Mai auf dem Geraer Marktplatz geplant. Dabei sollten das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, DJ Mathias Kaden sowie verschiedene Chöre und die East Gipsy Band aus Budapest auftreten. Leider ist dies nun auch nicht mehr möglich.
Für die zum Auftakt der Liszt Biennale Thüringen geplanten Konzerte des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera unter der Leitung seines neuen GMD Ruben Gazarian wird nun die Möglichkeit einer zeitlichen und örtlichen Verlegung in Betracht gezogen. Diese literarisch-musikalische Italienreise zu Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ mit Musik von Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Ambroise Thomas, Antonio Vivaldi und Carl Maria von Weber könnte unter entsprechenden Umständen am Pfingswochenende in Altenburg und Gera stattfinden. Genauere Informationen dafür werden bekanntgegeben, wenn die Wiederaufnahme des Spielbetriebes verlässlich absehbar ist.
In der Liszt Biennale Thüringen engagieren sich seit 2015 etwa 15 Veranstalter gemeinsam im Sinne des Werkes und der Ideen Franz Liszts und seiner Zeitgenossen. Sie setzen damit das erfolgreiche Zusammenwirken im Liszt-Jubiläumsjahr 2011 fort. Alle zwei Jahre zu Pfingsten finden an herausragenden kulturellen Orten im Freistaat mehrere Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Motto statt. Die Veranstalter gedenken zur Liszt Biennale 2023 die geplanten Programme ggf. abgewandelt nachzuholen. Insb. das umfangreiche Konzept der Langen Liszt Nacht in Altenburg soll erneut aufgegriffen werden, um die regionalen Akteure so zahlreich und auf diese besondere Art und Weise zusammenzubringen.
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