10:04 Uhr | 13.02.2024
Was ist die Grünlandtemperatur?
Viele Menschen haben die ersten Frühlingsboten in den Parks und Gärten entdeckt. Das oft vorherrschende Einheitsgrau der letzten Wochen wird zumindest am Boden von Grün mit Lila und Weiß aufgelockert. Die Vegetation ist in diesem Jahr rund 10 Tage früher dran als üblich. Meteorologen haben einen Messwert festgelegt, der den Beginn des nachhaltigen Pflanzenwachstums kennzeichnet.
So richtig winterlich ist es seit einiger Zeit nicht mehr gewesen. Stattdessen überwiegt in vielen Regionen milde Luft. In tiefen Lagen blühen die Schneeglöckchen und es sprießen immer mehr Krokusse und Narzissen aus dem Boden. Zudem ist die Pollensaison der ersten Frühblüher schon recht weit fortgeschritten.
Wärmewecker für Pflanzen
„Bis die Natur nachhaltig aus ihrem Winterschlaf erwacht, braucht es nicht mehr lange. Ein Messwert, der dies gut kennzeichnet, ist die sogenannte Grünlandtemperatur. Wenn hierbei ein bestimmtes Temperaturniveau erreicht wird, markiert dies das Ende der winterlichen Vegetationsruhe und den Beginn von nachhaltigem Pflanzenwachstum“, erklärt Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.
Der Grenzwert bei der Grünlandtemperatur, den Agrarmeteorologen festgelegt haben, liegt bei 200 Grad. Wer jetzt denkt, dass die Sache mit dem Frühling dann offenbar aussichtslos ist, da es doch niemals so warm wird, kann beruhigt werden. Die Grünlandtemperatur ist eine rechnerische Wärmesumme. Anhand dieser wird im Frühjahr der Beginn der Feldarbeit bestimmt.
Marken bei den Grünlandtemperatursummen
Ist die Grünlandtemperatursumme (GTS) von 200 Grad erreicht, haben sich die Böden so weit erwärmt, dass sie aufgenommenen und gespeicherten Stickstoff wieder verarbeiten und dem Pflanzenwachstum zur Verfügung stellen können. Auch dem Blühbeginn vieler anderer Pflanzenarten sind bestimmte Grünlandtemperatursummen zugeordnet:
200 Grad: Osterglocken, Forsythien
400 Grad: Vorblüte der Birke
500 Grad: Kirsch- und Birkenblüte
700 Grad: Apfelblüte, Löwenzahn
Natur ist im Westen am weitesten
Aktuell liegt die GTS im Westen des Landes entlang des Rheins schon bei rund 140 Grad. Nach Osten hin ist dieser Wert mit teils unter 100 Grad noch niedriger. Da es weiterhin sehr mild bleibt und ein Wintereinbruch nicht in Sicht ist, kann bis Ende Februar die 200-Grad-Marke regional schon überschritten werden. Ähnlich früh wurde der Grenzwert der GTS auch im vergangenen Jahr erreicht.
10.09.2026
Die ukrainische Künstlerin Nelli Antonova hat der Stadt Altenburg kürzlich vier ihrer Werke übergeben. Anlass war das 1050-jährige... [mehr]
11.09.2026
Die Müllentsorgung im Altenburger Land ist durch die Unterzeichnung von sieben neuen Verträgen bis in die Jahre 2030 beziehungsweise... [mehr]
18.09.2026
Altenurg - Ein gemütlicher Sonntagnachmittag bekommt eine völlig neue Note. Die Erfurter Musikbildungsinitiative EFA verbindet in ihrem... [mehr]
20.09.2026
Altenburg - Ein Doppelmord. Keine Spur. Und die Uhr tickt… Werdet selbst zu Ermittlern bei „Blutrote Spitzen“ – dem ersten... [mehr]
11.09.2026
Altenburg - Heute berichten wir über den Start der Luftmessungen am schwelenden Kohletrübebecken in Rusendorf und werfen einen Blick auf... [mehr]
10.09.2026
Nach der Auflösung der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag haben zehn ehemalige BSW-Abgeordnete um Katja Wolf die neue Fraktion... [mehr]
11.09.2026
Eröffnungskonzert und Preisverleihung zum „Tag des offenen Denkmals“ in der Brüderkirche in Altenburg Zum Auftakt des... [mehr]
10.09.2026
In dieser Ausgabe von Thüringen.TV blicken wir auf das 10. Thüringer Yogafest in Bad Berka und die feierliche Wiedereröffnung des... [mehr]
16.09.2026
In einem ausführlichen Sommerinterview mit den Thüringer Lokal-TV-Sendern hat der AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Björn Höcke die... [mehr]